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Fassadenwettbewerb für Hotels am neuen Europaplatz entschieden


12.07.11, Pressemitteilung
Berliner Architekten nps Tschoban Voss erhalten den Gutachterzuschlag

Die Bebauung nördlich des Hauptbahnhofs am zukünftig erweiterten Europaplatz geht in die Realisierungsphase. Für zwei geplante Hotels auf dem Grundstück Invalidenstraße Ecke Heidestraße und Europaplatz ist ein von der S & R Beteiligungs GmbH & Co am Hauptbahnhof KG ausgelobter Fassadenwettbewerb mit sechs eingeladenen Architekturbüros entschieden worden. Das Gutachtergremium empfiehlt dem Eigentümer einstimmig die Arbeit der Berliner Architekten nps Tschoban Voss für die Ausführung.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Der Fassadenentwurf zeigt Qualitäten, die wir uns auch für das Stadtquartier wünschen. Er vereint zwei Hotelkategorien in einen Block und fügt sich solide in den Ablauf der unterschiedlichen Gebäudekomplexe entlang der Invalidenstraße und dem Vorplatz des Hauptbahnhofs ein. Es zeigt sich erneut, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Investor und Land Berlin in einem Wettbewerbsverfahren zu einer guten Lösung für den Ort und das geplante Gebäude führt.“



Zentrale Aufgabenstellung dieses Gutachterverfahrens war die Entwicklung von Fassaden für eine den Blockrand schließende Bebauung, die städtebaulich-architektonisch dem Bahnhofsvorplatz sowie dem Eingangsbereich zur Europacity an der Heidestraße angemessen und zugleich im Kostenrahmen für ein Zwei- und Dreisternehotel realisierbar ist. Eine besondere Herausforderung entsteht durch die das Grundstück berührende Baustelle der künftigen Linie S 21, so dass der Flügel des Gebäudes zum nördlichen Bahnhofsvorplatz erst nach Fertigstellung dieses Tunnels gebaut werden kann.

Das Baukollegium bei der Senatsbaudirektorin wird den Konkretisierungsprozess der Vorstellungen für die Fassade gestalterisch begleitet. Um die bestmögliche Qualität hinsichtlich des Materials und des Musters zu bekommen, wird eine Klinkerfassade in Modellflächen aufgeteilt und mit verschiedenen Mustern gebaut.

Die Verwendung des im Umfeld häufig anzutreffenden Materials Klinker soll das Ensemble auch im zukünftig entstehenden Stadtquartier am Hauptbahnhof und entlang der Heidestraße behutsam einfügen. Die Fassaden der beiden Hotels werden bewusst nur subtil unterschieden, um die Wirkung eines großmaßstäblichen Blocks zu erzeugen, wie sie in der Umgebung prägend sein werden. Die Mauerwerksfassade soll möglichst ruhig und harmonisch wirken und orientiert sich dabei in ihrer Gliederung am Raster der Hotelzimmer. Den skulpturenartigen Charakter des Stadtblocks unterstützend, sind raumhohe Fenster vorgesehen, deren Formate in den Hotels unterschiedlich sind. Die seitlichen Nischen an den Fenstern treten jeweils um eine Steintiefe zurück und ergeben so ein belebendes Licht- und Schattenspiel auf der Fassade.

Große Bedeutung kommt den Fassaden an der Invalidenstraße im direkten Nebeneinander mit dem neo-klassizistischen Gebäude des Sozialgerichts und dem Gegenüber des Hauptbahnhofes zu. Für das gegenwärtig unbebaute Grundstück ist mit dem „Masterplan Berlin Heidestraße“ die städtebauliche Figur definiert und über den Bebauungsplan II-201c planungsrechtlich gesichert. Vorgegeben waren so die Kubatur und die Höhenentwicklung. Verbindlich war auch das Raumprogramm der Hotels. Die Architekten konnten jedoch Vorschläge für das Erdgeschoss aber auch Anregungen für die Zimmergeschosse gegeben.

In der Jury, unter dem Vorsitz der Architektin Julia Tophof, waren der Eigentümer Artur Süßkind, die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, der Baustadtrat von Mitte Ephraim Gothe, der Senator a.D. Peter Strieder, der Vorsitzende des Ausschusses für Bauen und Wohnen des Abgeordnetenhauses, Dr. Manuel Heide, sowie die Architekten Antje Freiesleben und Max Dudler und Henrik Thomsen für die Vivico vertreten.

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