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Erste Schnellladesäule mit Parkplatzgarantie in Berlin


30.05.16, Pressemitteilung
Schnellladen und Parkplatzmonitoring im Berliner Ladeinfrastruktur-Standard und Carsharing bei der Gewobag

Christian Gaebler, Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, hat heute für die Kunden aller Ladestromanbieter die erste zugängliche Schnellladesäule mit Parkplatzgarantie in Berlin im Beisein der Gewobag-Vorstandsmitglieder Snezana Michaelis und Markus Terboven in der Kreuzberger Lindenstraße 112–115 in Betrieb genommen. Für die Ladestationen stellt die Gewobag Parkplätze zur Verfügung und kooperiert mit dem Carsharing-Anbieter DriveNow und dem Experten für Ladesäulen-Infrastruktur Allego.

Diese Ladeparkplätze werden mit einer Radar-gestützten Detektion erfasst. Für die Kunden der Ladesäule steht damit auf der BerlinMobil-App (http://www.vmzberlin.com/aktuelles) nicht nur die Information über den Standort und die Verfügbarkeit der Schnellladesäule bereit, sondern erstmals auch die Information über die Verfügbarkeit der drei zugehörigen Parkplätze.

Christian Gaebler: „Das Laden von Elektroautos wird in Berlin Schritt für Schritt immer einfacher. Unser Ziel ist, mit dem Berliner Standard eine einheitliche Informationsplattform für alle Ladeinfrastruktur in der Stadt aufzubauen und mit der elektronischen Karte ein einheitliches Zugangsmedium als Mindestanforderung zu etablieren. Ich freue mich, dass das kommunale Wohnungsunternehmen Gewobag mit der Bereitstellung der Parkplätze für die ersten Schnellladesäulen seinen Mietern zusammen mit dem Carsharing-Unternehmen DriveNow ab heute ein vorteilhaftes Carsharing-Angebot unterbreitet.“

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt beauftragte im April 2015 die Firma Allego GmbH mit der Errichtung und dem Betrieb von Ladeinfrastruktur. Inzwischen sind 100 Ladesäulen mit der einheitlichen Benutzeroberfläche aufgebaut. Damit ist das größte Angebot aller Ladeinfrastrukturbetreiber in Berlin erreicht. Rund 60 weitere Ladesäulen sind aktuell im Planungs- und Genehmigungsverfahren, daneben 21 Beleuchtungsmasten mit Ladetechnik. Bis zum Herbst 2016 sind insgesamt 20 Schnellladesäulen geplant. Tagesaktuelle Informationen über die bereits realisierten Ladesäulen und den Stand der Planungen und Genehmigungen sind auf der Webseite von Be e-mobil (http://www.be-emobil.de/de/) verfügbar.

Die von der Firma Siemens entwickelte und gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der Verkehrsmanagementzentrale Berlin im Rahmen eines vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderten Demonstrationsprojekts getestete Detektionstechnik stellt erstmals Echtzeitinformationen über die Belegung der Ladeparkplätze bereit.

Nach Untersuchungen sind etwa 15% der Ladeparkplätze in Berlin durch Pkw mit Verbrennungsmotor trotz einer eindeutigen Beschilderung mit einem absoluten Halteverbot und dem Zusatzzeichen „Elektrofahrzeuge zum Laden frei“ belegt. Mit der Echtzeitinformation über den Status der Ladestellplätze endet die Enttäuschung vieler Ladesäulenkunden, dass die Anschlussmöglichkeit an einer Ladesäule vom Ladesäulenbetreiber als frei angezeigt wird, der Stellplatz aber belegt ist und das Elektroauto nicht geladen werden kann. Berlin bietet mit der Echtzeitinformation den Ladeinfrastrukturkunden die höchste Angebotsqualität in Deutschland.

Staatsekretär Gaebler betonte bei der Inbetriebnahme, dass hohe Wohnqualität und gute Erreichbarkeit zusammengehören und die Gewobag mit ihrem Engagement ihren Mietern in Kreuzberg beides bietet: Sie haben neben dem U-Bahn-Anschluss jetzt auch ein Elektro-Carsharing-Angebot mit Ladesäulen direkt vor der Tür. Den Mietern steht damit die gesamte Flotte von 1.100 DriveNow-Fahrzeugen zur Verfügung. DriveNow setzt in Berlin aktuell 140 Elektro-Carsharing-Fahrzeuge ein. Berlin ist damit der für DriveNow mit Abstand wichtigste Standort von Elektro-Carsharing in Deutschland.



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