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Viertes Fassadenkunstwerk für Lichtenberg –  Streetart-Künstler 1010 stellt 500 m² großes Motiv am Heinrich-Dathe-Platz fertig


14.07.17, Pressemitteilung
Pressemitteilung: LOA Berlin
In Anwesenheit der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher und Bezirksbürgermeister Michael Grunst übergibt die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH am 14. Juli um 16 Uhr die vierte Kunstfassade der Kunst- und Bildungsinitiative Lichtenberg Open Art (LOA Berlin) an den Bezirk.


In nur zehn Tagen hat der international bekannte Streetart-Künstler 1010 das 30 Meter hohe Gemälde mit dem Namen „Tropfen und Ringe“ an die Wand der Erich-Kurz-Straße 9-11 gebracht. „Besonders spannend ist, dass wir uns in diesem Jahr an einem für Lichtenberg sehr urbanen Platz direkt gegenüber vom Eingang des Berliner Tierparks befinden“, sagt Stefanie Frensch, Geschäftsführerin der HOWOGE. „Damit wird die Idee, Kunst im Stadtraum für jedermann erlebbar zu machen, in besonderem Maße umgesetzt.“ Ziel von LOA Berlin ist es, eine wachsende Urban-Art-Galerie zu schaffen, deren Entstehung durch ein Bildungsprogramm insbesondere für Kinder und Jugendliche flankiert wird. 

Katrin Lompscher, Berlins Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen erklärt: „Berlin war schon immer Anziehungspunkt für Künstlerinnen und Künstler aller Genres. Nur selten jedoch erhalten sie die Möglichkeit, ihre Werke so prominent im öffentlichen Raum zu präsentieren. Ich freue mich daher sehr, dass die HOWOGE die Fassade hier am Heinrich-Dathe-Platz als ‚öffentliche Leinwand‘ für das neueste Werk des Street-Art-Künstlers 1010 zur Verfügung gestellt hat und so den Berlinerinnen und Berlinern eine neue Möglichkeit eröffnet, Kunst quasi zu Hause und im Vorbeigehen zu erleben.“
 
Insgesamt 120 Liter Farbe in zehn verschiedenen Farbtönen, 25 Farbrollen und eine Airbrush-Anlage hat 1010 benötigt, um das „Tropfen und Ringe“ zu erstellen. Die Idee hatte der Künstler während einiger regnerischer Tage des letzten Winters. Inspiration war der Regen, dessen Tropfen auf das Wasser fallen. Die einzelnen Schichten des Wandgemäldes wirken dabei wie übereinander gelegte Momentaufnahmen der Bewegung auf dem Wasser. Die Farbgebung des Kunstwerks soll dem Grau und der Kälte des Winters etwas entgegen setzen. „Kunst ist immer etwas sehr Individuelles. Meine Interpretation ist nur eine Sicht der Dinge“, so 1010. „Mir ist es wichtig, dass die Menschen, die von nun an mit dem Bild leben, ihre eigenen Gedanken dazu entwickeln. Nur so entsteht Identifikation.“  
 
Mit dem aktuellen Gemälde sind in Lichtenberg bereits vier großformatige Kunstfassaden im Rahmen von LOA Berlin geschaffen worden. Die Initiative startete im Jahr 2012 mit dem ersten Fassadenkunstwerk von Christian Awe an der Frankfurter Allee 192. Als Kontrast zur ehemaligen Stasi-Zentrale gegenüber stehen die vielen Blautöne für Freiheit und Sehnsucht, das Rot symbolisiert Energie, Lebenskraft und Kreativität.  

Mit dem Werk des amerikanischen Künstlerduos JBAK wurde die Galerie im Jahr 2014 an der Landberger Allee 228B fortgesetzt. Drei gigantische menschliche Figuren zieren hier den Giebel des Wohnhochhauses und verkörpern die kulturelle Vielfalt Berlins. Anlässlich des 30. Jubiläums des Stadtteils Hohenschönhausen entstand 2015 an der Warnitzer Straße 28 das Gemälde „Aufbruch in neue Welten“ der Künstlergruppe Klub 7.  
 
„LOA Berlin bringt mit seinen meterhohen Gemälden Kunst aus dem Museum direkt in das Alltagsleben der Menschen“, sagt Bezirksbürgermeister Michael Grunst. „Diese kreativen Impulse braucht der Bezirk – ich bin sehr gespannt, wo das nächste Kunstwerk enstehen wird.“ 

 

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