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Presse und Aktuelles

Akteure aus der Hauptstadtregion können sich mit ihren Projektideen um Förderung aus dem Strukturfondsprogramm der Europäischen Union  bewerben


04.09.17, Pressemitteilung
Projektaufruf zur Interreg-Förderung – Öffnung der 3. Calls ab Ende September
Es geht um die Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und kommunalen Akteuren im Rahmen von Projekten, die innovativ sind, die Umwelt schonen oder Verkehr nachhaltig gestalten.


Ende September bzw. Anfang Oktober bietet sich bereits zum dritten Mal die Chance für Akteure aus der Hauptstadtregion, ihre Projektideen im Rahmen des Ostseeraumprogramms und des Mitteleuropaprogramms der Europäischen Union einzureichen. Im Ostseeraumprogramm können Vorschläge  von Anfang Oktober 2017 bis April 2018 gemacht werden.  Hier betrifft es die Themen "Innovationsfähigkeit", "effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen" und "nachhaltiger Verkehr". Im Mitteleuropaprogramm können Projektideen zu den Themen „Innovation“, „Reduzierung des CO2-Ausstoßes“, „Natürliche und kulturelle Ressourcen“ und  „Verkehr“ eingereicht werden. Der 3. Projektaufruf im Mitteleuropaprogramm wird auf der Jahreskonferenz am 21. und 22. September 2017 in Berlin eröffnet. Für Projekte in den Kooperationsräumen Ostsee und Mitteuropa stehen im Programmzeitraum bis 2020, Fördergelder in Höhe von 323 Millionen  Euro bzw. 299 Millionen Euro zur Verfügung
 
Für beide Kooperationsraumprogramme gilt, dass Projektanträge von nationalen, regionalen und kommunalen Körperschaften, Universitäten und Nichtregierungsorganisationen, Forschungs-einrichtungen, Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) und weiteren privaten Einrichtungen eingereicht werden können. Die Förderung liegt für Projektpartner aus der Hauptstadtregion im Ostseeprogramm bei 75% und im Mitteleuropaprogramm bei 80% der Gesamtprojektkosten. Deutschen Projektpartnern bietet sich zudem die Möglichkeit, sich die Vorbereitungskosten und die Ko-Finanzierung auch durch das Land fördern zu lassen.
 
Im Rahmen der Umsetzung der bisherigen Projektaufrufe fließen bereits rund 9 Mio. € Fördermittel in Projekte aus der Hauptstadtregion. Insgesamt wurden 33 Projekte aus der Region Berlin und Brandenburg genehmigt. Inhaltlich decken die genehmigten Projekte alle Prioritäten der Programme ab, allerdings mit einem deutlichen Fokus auf die Themen natürliche Ressourcen und Verkehr.
 
Brandenburg und Berlin fördern die Teilnahme regionaler Akteure an den transnationalen Kooperationsraumprogrammen.
Brandenburgs Landesplanungsministerin Kathrin Schneider sagte: „Es ist wichtig das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Regionen und den Menschen in Europa zu stärken. Die mit den Geldern aus den Interreg-Programmen der Europäischen Union geförderten Projekte leisten hierzu einen konkreten Beitrag. Ich rufe alle Kommunen und Verbände dazu auf, das Angebot zu nutzen und Vorschläge für Projekte zu machen.“
Berlins Landesplanungssenatorin Katrin Lompscher ergänzte: „Mit der Akquise europäischer Fördermittel können ganz gezielt regionale Projekte unterstützt werden. Deshalb setzen sich auch Berlin und Brandenburg im Rahmen der Verhandlungen für die nächste EU-Förderperiode 2021-2027 für eine Stärkung dieser Kooperationsprogramme ein.“
 
Weitere Informationen zu den 3. Calls und den Kooperationsraumprogrammen erhalten Sie bei der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg sowie auf den Webseiten der Kooperationsraumprogramme (Ostseeraum, Mitteleuropa).
http://gl.berlin-brandenburg.de/raumentwicklung/europaeische-raumentwicklung/europaeischer-territorialer-zusammenhalt/artikel.624019.php
 
 
Hintergrund:
Die INTERREG V B Kooperationsprogramme sind Strukturfondsprogramme der Europäischen Union zur Förderung der transnationalen Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und kommunalen Akteuren im Rahmen thematischer Projekte. Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist in den INTERREG VB Kooperationsprogrammen Ostsee (BSR – Baltic Sea Region) und Mitteleuropa (CE – Central Europe) vertreten.
 


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