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Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden: Auftakt der Bürgerbeteiligung


05.03.18, Pressemitteilung
Am Samstag, 3. März, fand die erste öffentliche Bürgerbeteiligungsveranstaltung im Blankenburger Süden statt. Etwa 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen, um sich in der „Feste Scheune“ in Buch über den Stand der vorbereitenden Untersuchungen sowie die damit verbundenen Entwicklungsalternativen vor Ort zu informieren.

Dabei sorgte die Darstellung der Wohnungsbaupotentiale für Irritationen. Die Planerinnen und Planer der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz stellten die wesentlichen Inhalte der Verkehrsuntersuchung sowie die Ergebnisse der seit einem Jahr laufenden vorbereitenden Untersuchungen für ein Gebiet mit der Größe von circa 420 ha vor. Dabei wurden neben der landeseigenen Kerngebietsfläche von circa 70 ha mit einem Bebauungspotential von 5.000 - 6.000 Wohnungen, die v.a. die derzeit landwirtschaftlich genutzte Fläche am Blankenburger Pflasterweg umfasst, weitere Flächen innerhalb des Untersuchungsgebietes analysiert und Potentialflächen identifiziert.
 
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen stellte drei Entwicklungsalternativen vor. Auch in der Nachbarschaft des Kerngebietes sind städtebaulich langfristig weitere Wohnungen möglich und aus gesamtstädtischer Sicht auch notwendig. Damit ließen sich in den nächsten 20 Jahren im gesamten Gebiet insgesamt ca. 9.600 bis 10.600 Wohnungen in integrierten Konzepten entwickeln. Im weiteren Planungsprozess werden die Entwicklungsalternativen vertieft und konkretisiert.
 
Senatorin Katrin Lompscher war bei der Veranstaltung vor Ort und stand den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort: „Dass im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen das komplette Areal von rund 420 ha mit seinem gesamten Wohnungsbaupotential und Infrastrukturbedarf in den Blick genommen wurde, ist im Vorfeld nicht klar genug kommuniziert worden. Ich kann den Unmut von Anwesenden deshalb verstehen. Wir werden den begonnenen Dialog mit der Bürgerschaft intensiv weiterführen und die vorgestellten Alternativen diskutieren. Berlin braucht dringend leistbaren Wohnraum. Wie viel davon hier im Blankenburger Süden in einem sinnvollen und städtebaulich geordneten Prozess in den kommenden rund 20 Jahren entstehen kann, werden die weiteren Untersuchungsergebnisse und der Diskurs mit der Bürgerschaft zeigen.“
 
Die Bürgerinnen und Bürger haben bis zum 31. März 2018 Gelegenheit, die drei Entwicklungsalternativen und ihre übergreifenden Themen im Internet weiter zu diskutieren. Der Online-Dialog ist auf der Beteiligungsplattform des Landes Berlin mein.berlin.de zu finden. Parallel werden die Informationstafeln der Auftaktarena in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in einer Ausstellung in der Württembergischen Straße 6 im Raum 001 gezeigt. Bei einer Bürgerwerkstatt am 05. Mai 2018 werden die drei vorgestellten Entwicklungsalternativen im Detail diskutiert. Voraussichtlich im Sommer 2018 wird dann eine Vorzugsalternative bestimmt, auf deren Basis bis Ende des Jahres 2018 die vorbereitenden Untersuchungen abgeschlossen werden.
 

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