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Verhalten im Brandfall

 

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Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Ein Hochhaus auf dem Hardenbergplatz beseitigt funktionale und ästhetische Mängel in der City West nicht.“


11.05.18, Pressemitteilung
Die Neugestaltung des Hardenbergsplatzes -  abgestimmt auf die Nachbarprojekte „Bikini Berlin“, Umbau des Bahnhofs Zoo, Neugestaltung des Zoologischen Gartens und Neubebauungen an der Hertzalle – ist seit vielen Jahren ein Schlüsselprojekt zur Aufwertung der City West.

In einem einjährigen kooperativen Planungsverfahren wurde die Neugestaltung mit allen Anliegern, dem Bezirk und einer breiten Öffentlichkeit abgestimmt: Ziel ist es, die auf die Regional-, S- und U-Bahn bezogenen Verkehrsangebote der BVG umsteigefreundlich so dicht wie möglich am Bahnhofsgebäude zu konzentrieren und deshalb auch die Taxistellplätze in die Jebensstraße zu verlagern. Darüber hinaus soll durch eine Reduzierung der Pkw- und Reisebusstellplätze und eine breite baumbestandene Promenade  eine hohe Aufenthaltsqualität für Spaziergänger und Radfahrer von der Hardenbergstraße zum  Zooeingang und zum Tiergarten geschaffen werden.
 
Eine Finanzierung der Promenade als Hauptgestaltungselement des zukünftigen Platzes durch Mittel aus der Tourismusförderung wurde von der Senatswirtschaftsverwaltung zugesagt. Weil bis Anfang 2018 die Umsetzung des 2014 in einem kooperativen und partizipativen Verfahren entwickelten Gestaltungskonzepts durch den Bezirk nicht erfolgt ist, hat zur Beschleunigung inzwischen die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen die Zuständigkeit für die Aktualisierung des Konzepts als Voraussetzung für die Veranlassung der Baumaßnahmen übernommen.
 
Auf die Berücksichtigung einer Tiefgarage sowie auf einen Hochhausstandort bei der Platzgestaltung  wurde 2014 endgültig verzichtet: Ein Hochausstandort würde die für die BVG und die Promenade benötigten Flächen zu sehr einschränken und eine Wirtschaftlichkeitsprüfung hatte ergeben, dass eine Tiefgarage unter dem Platz nicht wirtschaftlich tragfähig ist.
 
Seither haben sowohl das Bezirksamt als auch der Senat wiederholt diesen Beschluss bekräftigt und darauf hingewiesen, dass weitere Hochhausstandorte in unmittelbarer Nähe zum Hardenbergplatz auf beiden Seiten der Hertzallee vorgesehen sind und durch Bebauungspläne umsetzbar gemacht werden. Verbindliche Vorgaben wurden auch vor wenigen Jahren zwischen dem Bezirksamt und der Senatsverwaltung  für die Höhenentwicklung dieser Türme abgestimmt. Sie sollen niedriger sein als die Hochhäuser am Breitscheidplatz und sich damit in die für die City-West prägende Stadtsilhouette zwischen diesem Bereich und dem Ernst-Reuter-Platz einfügen.
 
Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Für die Umsetzung zukunftsweisender Mobilitätskonzepte, wie z.B. die Bereitstellung von zusätzlichen Elektroladestationen für Busse oder weitere innovative Bausteine für eine saubere umweltgerechte Mobilität, sind wir in intensiven Abstimmungen mit der BVG, dem Investor Reiß und weiteren Experten auf dem Areal nördlich der Hertzallee. Die Unterbringung und Organisation eines Umsteigezentrums zwischen ÖPNV und weiteren Mobilitätsträgern erfordert eben gerade  mehr Spielraum, insbesondere zur Wahrung von Aufenthaltsqualität, und nicht weniger. Eine Bebauung steht dazu im diametralen Widerspruch.“
 


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