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Runder Tisch „Alternativen zur öffentlichen Unterbringung geflüchteter Menschen“ startet


04.06.18, Pressemitteilung
Heute tagt der Runde Tisch „Alternativen zur öffentlichen Unterbringung geflüchteter Menschen“ zum ersten Mal.

Der vom Staatssekretär für Integration Daniel Tietze (Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales) und vom Staatssekretär für Wohnen Sebastian Scheel (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) einberufene Runde Tisch wird sich mit der Frage beschäftigen, welche strukturellen Maßnahmen geflüchteten Menschen den Übergang aus Unterkünften in Mietwohnungen erleichtern können.

In der ersten Sitzung wird Staatssekretärin Margit Gottstein die Position der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung zur Bedeutung einer diskriminierungsfreien Vermietungskultur vertreten. Außerdem sind Vertreterinnen und Vertreter der städtischen Wohnungsbaugesellschaften, der privaten Wohnungswirtschaft, von Hilfs- und Freiwilligenorganisationen, Nichtregierungsorganisationen und Verbänden sowie der zuständigen Stellen auf Senats- und Bezirksebene Teilnehmende des Runden Tisches.
 
Staatssekretär Scheel: „Die zunehmend angespannte Situation auf dem Berliner Mietmarkt macht es Geflüchteten schwer, eine Wohnung zu finden. Ich freue mich daher sehr, dass sich Vertreterinnen und Vertreter aller für dieses Thema wichtigen Bereiche am Runden Tisch beteiligen und bereit sind, ihren Sachverstand einzubringen, um gemeinsam Lösungsansätze für diese herausfordernde Aufgabe zu entwickeln.“
 
Staatssekretär Tietze: „Der eigenen Wohnung kommt eine Schlüsselrolle zu - einer Arbeit nachzugehen, eine Ausbildung zu machen oder einen Deutschkurs zu besuchen, fällt ungleich schwerer, wenn Geflüchtete in Unterkünften leben. Die Chancen von Geflüchteten auf dem Wohnungsmarkt relevant zu verbessern, ist mir deshalb ein äußerst wichtiges Anliegen.“
 
Staatssekretärin Gottstein: „Gleichbehandlung auf dem Wohnungsmarkt ist eine wesentliche Grundlage für Integration und Teilhabe. Ich freue mich, dass die Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt den Runden Tisch moderiert. Dies ist ein wichtiger Beitrag dazu, gemeinsam Verantwortung für diskriminierungsfreies Vermieten, Wohnen und Zusammenleben in Berlin zu übernehmen.“
 
Der Runde Tisch wird vier Mal tagen und seine Ergebnisse Politik und Öffentlichkeit am Ende des Jahres 2018 präsentieren. Unterstützt und begleitet wird das Format von der Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, von der Koordinierungsstelle Flüchtlingsmanagement der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales und dem Willkommenszentrum Berlin. Die Perspektiven und Bedürfnisse Geflüchteter werden im Laufe des Diskussionsprozesses in den Runden Tisch eingespeist. Das Format Runder Tisch ist bewusst gewählt worden, um zu innovativen und praxistauglichen Lösungen zu kommen.
 


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