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Einigung bei der Weiterentwicklung des Knorr-Areals


12.07.18, Pressemitteilung
Beim gestrigen Gespräch zwischen dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller, Senatorin Ramona Pop (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe) und Staatssekretär Sebastian Scheel (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen), ist es gelungen, einen Kompromiss für die künftige Weiterentwicklung des Bauvorhabens „EAST – Georg Knorr Park Teilfläche Ost“ (Knorr-Bremse) zu erzielen.

Dieser sieht vor, dass die Pläne zur Entwicklung eines gemischten Quartiers aus Wohnen (studentisches Wohnen, Werkswohnungen und gemischtem Wohnen) und Gewerbe weiterverfolgt werden, sofern dem keine gutachterlichen Gründe, z.B. beim Lärm und Verkehr, entgegenstehen. Der Senat wird am kommenden Dienstag über eine entsprechende Vorlage entscheiden.
 
Dazu Senatorin Ramona Pop: „Es gibt Nutzungskonflikte um die knapper werdenden Flächen in Berlin. Eine wachsende Stadt braucht sowohl Flächen für Wohnungsbau, wie auch ausreichend Gewerbeflächen für Unternehmen und Arbeitsplätze. Bei diesem Grundstück gibt es gute Gründe für beide Bedarfe, Gewerbe und Wohnungsbau. Die Weiterentwicklung des Knorr-Areals muss sicherstellen, dass eine gewerbliche Nutzung auch künftig möglich ist. Die Mischnutzung stellt eine Option dar, wenn zu erstellende Gutachten zum Lärmschutz und zur Verkehrserschließung u.a. dies nicht ausschließen.“
 
Staatssekretär Sebastian Scheel: „Die gestern getroffene Entscheidung macht den Weg frei für die Entstehung einer gemischten Wohn- (studentisches Wohnen, Werkswohnungen, gemischte Wohnformen) und Gewerbenutzung. Ich freue mich sehr, dass wir uns gemeinschaftlich auf dieses weitere Vorgehen verständigen konnten. Aufgrund der zunehmenden Flächenkonkurrenz in der Stadt stehen wir auch künftig vor der Herausforderung, kluge städtebauliche Konzepte zu entwickeln. Die erzielte Einigung bildet eine gute Grundlage für die anstehende Beschlussfassung im Senat.“
 
Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft plant gemeinsam mit dem Projektentwickler Laborgh am Standort der Knorr-Bremse in Marzahn-Hellersdorf ein gemischtes Quartier, das Wohnnutzungen und Gewerbe umfassen soll. Rund 1.000 Wohnungen könnten hier entstehen, 50 Prozent davon mietpreis- und belegungsgebunden. Das betreffende Areal ist jedoch bislang Teil des Entwicklungskonzeptes für den produktionsgeprägten Bereich (EpB).


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