Städtebau  
 

Wettbewerbe

Sanierungsgebiet Rathausblock Dragoner Areal, Berlin Friedrichhain-Kreuzberg

Nichtoffener Realisierungswettbewerb für Bewerber-/Bietergemeinschaften aus Architekten/innen und Landschaftsarchitekten/innen

Wettbewerbsgebiet
Wettbewerbsgebiet; Quelle: Geoportal Berlin

Gesamtes Sanierungsgebiet Rathausblock
Gesamtes Sanierungs­gebiet Rathausblock; Quelle: Geoportal Berlin




Kurze Beschreibung


Kooperatives, nicht anonymes Werkstattverfahren mit 3 Teilnehmern. Dem Werkstattverfahren wird ein Teilnehmerauswahlverfahren vorgeschaltet.

Das Dragoner Areal im Sanierungsgebiet Rathausblock in Berlin Kreuzberg soll innerhalb eines städtebaulichen Werkstattverfahrens entwickelt werden. Das in dem Verfahren erarbeitete städtebauliche Konzept soll als Grundlage für das anschließende Bebauungsplanverfahren und den weiteren Planungsprozess dienen.

Das Grundstück des Dragoner Areals und angrenzende untergenutzte Grundstücksflächen sind große Potenzialflächen für die Entwicklung eines innerstädtischen Quartiers für Wohnen, Gewerbe, Kultur und soziale Einrichtungen. Großes Augenmerk liegt dabei auf einem sensiblen Umgang mit der vorhandenen denkmalgeschützten Bausubstanz.

In Kooperation von Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, BIM, WBM, Vernetzungstreffen und weiteren Vertreter*innen der Zivilgesellschaft erfolgte die notwendige Grundlagenermittlung. 2018 wurden die sektoralen Gutachten und Studien für das baukulturelle Erbe, Gewerbe und Kultur sowie Wohnen und Soziales erarbeitet. Seit Februar 2019 werden die Ergebnisse im Rahmen der Entwicklung von Bau- und Nutzungsanforderungen zusammengetragen und gegeneinander abgewogen. Das Ergebnis dieses Prozesses fließt in die Aufgabenstellung des städtebaulichen Werkstattverfahrens ein.

Bei den Bau- und Nutzungsanforderungen (BNA) werden Aussagen zu Art und Intensität der Nutzung, Flächenbedarfen und Baumassen im Sinne eines Nutzungs-, Funktions- und Raumprogrammes erarbeitet (was und wieviel). Im Werkstattverfahren soll die städtebauliche Figur, Raum- und Blickbeziehungen, Zonierungen und Funktionsmischungen, Gebäudehöhen, Entwicklungsphasen usw. entwickelt werden (wie und wo).

Die Erarbeitung dieses Konzepts soll partizipativ mit der breiten Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgen. Das Werkstattverfahren bietet die notwendige Struktur für diesen partizipativen Ansatz. Im Wechsel zwischen Fach-Kolloquien, öffentlichen Bürgerveranstaltungen und offenen Planungs-Werkstätten können die unterschiedlichen Formen der Beteiligung und Mitwirkung angemessen eingebunden werden.

Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt ausschließlich per Internet-Formular.


Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge: 02.07.2019, 12:00 Uhr