Städtebau  
 

Nichtoffener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil für Landschaftsarchitekten und
Arbeitsgemeinschaften aus Landschaftsarchitekten und/oder Stadtplanern bzw. Architekten
"Freiraumplanung Friedrich-Wilhelm-Platz, Berlin Tempelhof-Schöneberg"

Ausschreibung


Anlass und Ziel

Gegenstand des Wettbewerbes ist die Neugestaltung des inneren Bereichs des Friedrich-Wilhelm-Platzes in Berlin Schöneberg, Ortsteil Friedenau. Der ehemalige Schmuckplatz hat in seiner Gesamtanlage in den 60er Jahren eine starke Zäsur mit dem autogerechten Umbau der Bundesallee erfahren. Der ursprüngliche Carstenn‘sche Stadtgrundriss aus dem 19. Jahrhundert ist seitdem stark überformt und der Platz durch den Individualverkehr gestört. Die Bürgerinnen und Bürger und der Auslober wünschen in Zukunft einen Stadtplatz, der die Bedürfnisse der Fußgänger und Radfahrer stärker in den Mittelpunkt rückt und den Menschen mehr Aufenthaltsqualität bietet.

Im Zusammenhang mit dem barrierefreien Stadtumbau wird der U-Bahnsteig der Linie 9 mit einem Personenaufzug versehen. Diese Maßnahme und die dringliche Bitte der Bürgerschaft und Anlieger, wie die Kirchengemeinde zum Guten Hirten, sind der Anlass, die in die Jahre gekommene Freiraumgestaltung zu überdenken und zu optimieren. Die schlechte Fußgänger- und Radverkehrssituation verursacht sehr viel Unsicherheit und Kritik bei den Nutzern. Es wird gewünscht, die Freiflächen des Innenplatzes aufzuwerten. In dem Zusammenhang wird auch die Verbesserung der Fußgängerbeziehung zwischen Nied- und Wilhelmshöherstraße von Osten nach Westen gefordert.

Diese Gründe führten zur Beauftragung eines stadt- und verkehrsplanerischen Gutachtens. Es ist eine Machbarkeitsstudie für den Gesamtplatz, bei der neben verkehrsplanerischen Belangen der Freiraumgestaltung im Vordergrund stand. Die Wünsche und Anregungen der Anwohnerschaft wurden in diesem Zusammenhang aufgenommen und berücksichtigt.

Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie bildet die Grundlage der Wettbewerbsbearbeitung und ist zu berücksichtigen. Sie wird sowohl von den Fachverwaltungen als auch von der Bürgerschaft positiv bewertet.

Für die Baumaßnahmen ist im Rahmen des Plätzeprogramms ein Gesamtkostenrahmen von ca. 1,3 Mio. Euro Bruttobaukosten (KG 500) vorgesehen. Die Baumaßnahmen sollen 2019 bis 2020 erfolgen.

Luftbild
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Lageplan
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