Städtebau  
 

Nichtoffener, kooperativer Gestaltungswettbewerb für Künstler*innen in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekt*innen oder Gestalter*innen in Zusammenarbeit mit Künstler*innen und Landschaftsarchitekt*innen mit vorgeschaltetem offenem Bewerberverfahren
"Jüdischer Garten in den Gärten der Welt, Berlin Marzahn-Hellersdorf"

Ergebnis: 2. Preis


2. Preis:
7.000,- Euro
  Kunst (federführend):
Verfasser/in: Mag. Art Catherine Ludwig

Landschaftsarchitektur:
Verfasser/in: DnD Landschaftsplanung ZT KG
Sabine Dessovic & Anna Detzlhofer
Mitarbeiter/in: Rita Engl, Roland Plachy,
Roland Barthofer, Anja Eredics



Beurteilung durch das Preisgericht:

Eine offen gestaltete, bepflanzte Hügellandschaft wird in dem Entwurf von geschwungenen Wegen durchzogen. Zitate als Textbänder sind im Boden eingraviert. Von der Jury wird einerseits die offene Struktur als positiv angesehen, andererseits wird problematisiert, dass sich Assoziationen an einen jüdischen Garten lediglich durch die Schriftbänder und die Wasserelemente herstellen lassen.

Die Gestaltung in ihrer Differenziertheit - Höhenentwicklung und Vegetationsformen - erscheint sehr attraktiv für Besucherinnen und Besucher. Auch die sich nach allen Seiten offen darstellenden Übergänge in das Gelände werden eher als positiv bewertet. Die vorgeschlagene Nachbildung natürlicher Landschaften, ähnlich wie in botanischen Gärten, wird kontrovers diskutiert.

Die Verhältnismäßigkeit des Gartenentwurfes zur dominanten Umgebung scheint nicht unbedingt gegeben. Auch der von den Verfassern vorgesehene Ort der Stille, als Miqweh mit 18 Leuchten ausformuliert, wird als zu schwach angesehen in Bezug auf intendierten Inhalt und Anbindung an den Gartenentwurf.

Es wird bedauert, dass die Zitate lediglich in deutscher Sprache und nicht auf Hebräisch und ggf. zusätzlichen anderen Sprachen vorgeschlagen werden.

Perspektive
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Visualisierung
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Visualisierung
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Lageplan
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