Städtebau  
 

Nichtoffener Gestaltungswettbewerb für Arbeitsgemeinschaften aus Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten, professionellen Künstlerinnen und Künstlern und/oder Gestaltern und/oder Schriftgestaltern und/oder Typographen mit vorgeschaltetem, offenem Bewerberverfahren
"Begräbnisstätte und Erinnerungsort auf dem Friedhof Altglienicke, Berlin Treptow-Köpenick"

Ergebnis


1. Preis
outside< Landschaftsarchitektur, Wien
Ingenieurbüro für Landschaftsarchitektur
Thomas Leidinger

Mag. Katharina Struber, Arch. DI Klaus Gruber, Wien

 
2. Preis
Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin
Franz Reschke
Mitarbeit: Bérengère Chauffeté

Studio Sophie Jahnke, Berlin
Sophie Jahnke


 
3. Preis
häfner jiménez betcke jarosch landschaftsarchitektur gmbh, Berlin
Jens Betcke

Ina Geißler, Berlin

Sonderfachleute / Berater:
Fabian Lippert, Architekt


 

Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe.
Als Hinweise zur Überarbeitung werden genannt:

  • Position und Ausführung des Schriftzugs auf dem Bronzestreifen sollte überprüft werden. Entlang der Mauer (Engpass) ist das Lesen und passieren lassen derzeit schwer vorstellbar.
  • die Jury hat Bedenken ob die Glastafel ausreichend Platz für alle Namen und Handschriften bietet. Dabei ist auch auf die Lesbarkeit der Namen auf den Tafeln zu achten.
  • die auf der Glastafel anzugebenden Daten müssen reduziert werden. Es sollen nur Namen, Geburts- und Sterbedaten angegeben werden.
  • der Schriftzug im Bronzeband muss noch um die englische Übersetzung des Textes ergänzt werden.
  • der partizipatorische Teil des Entwurfes, also das Namenschreiben, ist von den Verfassern umzusetzen. Dabei ist zu beachten, dass der Prozess professionell und in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen umgesetzt wird.
  • die Glastafeln müssen in der Ausführung hochwertig sein und dürfen nicht billig und kommerziell wirken.
  • die genaue Farbwahl im grünen Spektrum sollte überdacht werden.
  • der Raum vor der Wand mit Namenschriften wird voraussichtlich für Kerzen, Blumen, etc. genutzt werden, dieses Detail sollte bei der Ausführung berücksichtigt werden.

Das Preisgericht empfiehlt (bei Stimmenverhältnis 5:2), den Bauherren die Arbeit mit der Tarnzahl 1226 zur Grundlage der weiteren Bearbeitung durch die Verfasser (siehe auch Punkt 1.14 der Ausschreibung) zu machen und dabei die Kritikpunkte aus der schriftlichen Beurteilung der Wettbewerbsarbeit zu berücksichtigen.