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Öffentlicher Hochbau - Ausgewählte Projekte im Bereich Kultur

Deutsches Theater und Kammerspiele Berlin


Probebühne mit Kulissenelementen; Foto: Andreas Muhs
Probebühne mit Kulissenelementen; Foto: Andreas Muhs

Alles an Ort und Stelle – nicht nur zur Probe
Die Probebühnen des Deutschen Theaters, eines der bedeutendsten Sprechtheater im Bundesgebiet, stießen an ihre Grenzen. Engpässe in den Produktionsabläufen erforderten eine Verbesserung der Funktionsfähigkeit und der Arbeitsbedingungen. Auf dem Grundstück des Deutschen Theaters wurde deshalb innerhalb von drei Jahren ein neues Probebühnenzentrum gebaut. Hier stehen heute zwei Probebühnen für das Deutsche Theater und eine für die Kammerspiele, übereinander angeordnet, zur Verfügung.

Der Neubau des Probenbühnenzentrums entstand als Stahlbetonkonstruktion. Dadurch sind die Decken der Bühnenräume mit einer großzügigen sichtbaren Stahlkonstruktion ausgestattet. Diese steht gestalterisch im Kontrast zu den hellen Holzfußböden.

Den Bühnen sind die notwendigen Nebenräume wie Garderoben, Werkstätten, Verwaltung sowie Lager- und Archivflächen zugeordnet.

Längsschnitt durch die mehrgeschossigen Proberäume
Längsschnitt durch die mehrgeschossigen Proberäume


Grundriss mit Drehbühne
Grundriss mit Drehbühne
Lageplan
Lageplan

Daten

Adresse
Schumannstraße 13a
10117 Berlin
  • Bauherrin
    Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten; Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung Hochbau
  • Planverfasser/-in
    (Verfahren + Architekt/-in)

    Begrenzt offener Realisierungswettbewerb
    Arbeitsgemeinschaft Deutsches Theater –
    Neubau Probebühnenzentrum,
    gmp Generalplanungsgesellschaft mbH
    und Ingenieurbüro Krentel GmbH
  • Bauzeit
    06/2013 - 11/2016
  • BGF Bruttogrundfläche
    4.311 m²
  • NF Nutzfläche
    2.821 m²
  • GBK Gesamtbaukosten (200 – 700)
    12.500.000 €
  • SBK Summe Baukosten (300, 400)
    9.090.000 €
  • SBK/BGF
    2.108 €/m²

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Große Probebühne; Foto: Andreas Muhs
Große Probebühne; Foto: Andreas Muhs

Schnittperspektive; Quelle: gmp-Architekten
Schnittperspektive; Quelle: gmp-Architekten