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Monitoring Soziale Stadtentwicklung

Bericht Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2007


Daten und Karten auf Ebene der Verkehrzellen (Vz)

 

Monitoring 2007 - Fortschreibung für den Zeitraum 2005-2006

Die hier vorgelegte Fortschreibung des Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2007 wertet sozio-strukturelle Daten für den Beobachtungszeitraum 31.12.2005 bis 31.12.2006 aus.

Die räumliche Betrachtungsebene ist, wie bei den vorherigen Berichten auch, die Ebene der 338 Verkehrszellen (Vz) des Landes Berlin.

Mit der Fortschreibung des Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2007 wird das statistische Verfahren, mit dem die Ergebnisse der Analyse zusammengefasst werden, neu konzipiert. Die bisherige Typisierung der Gebiete durch eine Clusteranalyse wird abgelöst durch ein Index-Verfahren, das die Abbildung der Veränderung von Gebieten über einen längeren Zeitraum ermöglicht. Ein besonderes Problem bei der Fortschreibung stellte die Veränderung der Arbeitslosen- und Sozialhilfestatistik durch die 2005 erfolgte Änderung der Sozialgesetzbücher dar. Hier mussten neue Indikatoren gebildet werden, die nach den Merkmalen "Arbeitslosigkeit" und "Transferbezug" differenziert werden. Dies hat u.a. auch zur Minimierung der Indikatoren von 17 auf nunmehr 12 geführt. Grundlage der neuen Analyse sind Daten zu 12 Indikatoren aus den Bereichen Mobilität und selektive Wanderungen, demografische Situation, Arbeitslosigkeit und Transferbezug. Jeweils 6 dieser Indikatoren werden zu einem Status-Index und jeweils 6 zu einem Dynamik-Index zusammengefasst. Der Status-Index und der Dynamik-Index bilden schließlich den Entwicklungsindex (im Verhältnis 3:2), der das positiv auffällige Quintil der Verkehrszellen (64 Vz ), das besonders negativ auffällige Dezil (32 Vz) und das nächstfolgende negativ auffällige Dezil (32 Vz) darstellt. Bei letzterem besteht Interventions- und Präventionsbedarf, bei vorletztem eindeutig Interventionsbedarf.

Der Befund ist ähnlich dem des Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2006: Die westlichen Innenstadtgebiete stellen, wie in der Vergangenheit auch, die problematischsten Gebietstypen Berlins dar. Dabei konnten sich Teile von Kreuzberg verbessern. Am östlichen Stadtrand haben sich in den Großsiedlungsgebieten negative Entwicklungstendenzen verstetigt und räumlich ausgeweitet. Dasselbe ist für die Gebiete in Siedlungen und Großsiedlungen des sozialen Wohnungsbaus in der westlichen Peripherie Berlins festzustellen. Die östlichen Innenstadtgebiete hingegen haben sich weiter stabilisiert.


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Karten und Tabellen online





Allgemeine Anmerkungen: Die deutsche Sprache bietet leider nur unzureichende Möglichkeiten, die unterschiedlichen Geschlechter gleichberechtigt nebeneinander darzustellen, wenn gleichzeitig eine gute Lesbarkeit gewährleistet werden soll. Bei den Indikatorenbeschreibungen des Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2007 der im Anhang angefügten Karten und Tabellen wird in den Kartenlegenden und Tabellenspalten zu Gunsten einer besseren Lesbarkeit und auf Grund von Platzmangel auf eine geschlechterspezifische Schreibweise von Personengruppen (wie z.B. Empfängerinnen und Empfänger, Einwohnerinnen und Einwohner, Ausländerinnen und Ausländer) verzichtet worden. Es werden einheitlich die männliche Schreibweise bzw. entsprechende Abkürzungen verwendet. Die von uns verwendete Form beinhaltet immer gleichermaßen die männlichen und weiblichen Personengruppen.
 


 
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