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Bevölkerungsprognose für Berlin und die Bezirke 2007 - 2030


Fußgängerzone und Bevölkerungsbaum
 

Für die Ausrichtung von Stadtentwicklungspolitik ist Wissen über Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung unerlässlich. Prognosen haben beratende Funktion und dienen der Stradtentwicklungsplanung als Orientierungshilfe und "Frühwarnsystem". Prognoseergebnisse sind keine "Zielzahlen", vielmehr müssen Politik und Planung die Ergebnisse bewerten und aus ihrer Sicht entsprechenden Handlungsbedarf ableiten.

Die Ergebnisse der Bevölkerungsprognose für Berlin und die Bezirke 2007 bis 2030 liegen hier in ersten Auszügen vor.

Wesentliche Ergebnisse sind:
  • In der Basis-Variante nimmt die Prognose für das Jahr 2030 eine Bevölkerungszahl von 3,476 Millionen Personen an (Bevölkerungsstand am 31.12.2007: 3,416 Mio.).
  • Das Durchschnittsalter erhöht sich von 42,5 Jahren in 2007 auf 45,3 Jahre in 2030.
  • Im Prognose-Zeitraum wird sich die Zahl der über 80-jährigen Personen mit einer Steigerung von 87,4 Prozent nahezu verdoppeln; die Zahl der "jungen Alten" im Alter von 65 bis unter 80 Jahren wird um 14 Prozent steigen.
  • Die Gruppe der erwerbsfähigen Bevölkerung im Alter von 18 bis unter 65 Jahren, die für die wirtschaftliche Entwicklung wichtig ist, verringert sich bis 2030 um 5,1 Prozent, die für die weitere Modernisierung der Stadt besonders bedeutenden jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren nehmen um 14,4 Prozent ab.
  • Trotz steigender Lebenserwartung und aktuell leicht zunehmender Geburten werden die Verluste aus der natürlichen Bevölkerungsbewegung (Geburten und Gestorbene) am Ende des Prognosezeitraumes wesentlich höher sein als derzeit.
Mit Senatsbeschluss vom 17.02.2009 wurde die Prognose-Variante "Basis" als Arbeits- und Planungsgrundlage für die Fachverwaltungen und Bezirke sowie die zukünftige Stadtentwicklung Berlins festgelegt.

Eine Kurzfassung der Ergebnisse ist zum Download (pdf-Dateien, rechte Spalte) eingestellt. Die umfangreichere Veröffentlichung der kleinräumigen Ergebnisse mit der ausführlichen Darstellung und Erläuterung der Annahmen und Eckwerte wurde wie bisher in Form einer Broschüre realisiert.