Heidestraße/Europacity
Freiraumplanung
Freiraumplanung Grafik: Studio Urban Catalyst, Berlin
Der Masterplan sieht für das künftige Quartier eine differenzierte Freiraumstruktur mit klar identifizierbaren öffentlichen Räumen vor. Das Strukturkonzept vernetzt Plätze, Grünflächen und die Wegebeziehungen durch die Quartiere und in die umliegenden Stadtviertel. Dabei werden die Ansätze des landschaftsplanerischen Strukturkonzeptes aufgegriffen und verstärkt.
Das Gebiet durchziehen drei prägende Verbindungen in Nord-Süd-Richtung: die Promenade entlang des Kanals, der Boulevard Heidestraße sowie die parallele Erschließung mit Rad- und Fußweg auf der Westseite. An diese Verbindungen lagern sich Sequenzen aus Plätzen, Grünflächen und Querverbindungen an. Die so entstehenden Quartiere erhalten über die unterschiedlichen Freiraumtypologien jeweils eigene Adressen und Identitäten. Über den Nordpark, den neuen Stadthafen und den Döberitzer Grünzug werden die besonderen Qualitäten der Wasserlage in die Quartiere getragen. Brückenverbindungen über den Kanal und die Bahntrassen ermöglichen die Verknüpfung mit den angrenzenden Quartieren.
1. Preis: relais Landschaftsarchitekten, Berlin (Perspektive)
Im Januar 2011 lobte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Mitte von Berlin, der Vivico Real Estate GmbH Berlin und der Deutschen Bahn AG einen nichtoffenen Ideen- und Realisierungswettbewerb "Freiräume Europacity / Heidestraße und Nordhafen" aus, um die Ziele des Masterplans und Strukturkonzeptes in eine Realisierungsplanung umzusetzen. Gegenstand des Wettbewerbs als Realisierungsaufgabe ist die Gestaltung einer Uferpromenade entlang des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals, von zwei angrenzenden Plätzen sowie die Verbindungen zum Quartier.
Die Wettbewerbsaufgabe, das Verfahren und die Ergebnisse des Wettbewerbs können Sie sich unter diesem Link ansehen.
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