Städtebau  
 
Logo Europacity

Europacity

Planung


Nachhaltigkeit im Masterplan; Grafik: a:dks, Berlin / ASTOC, Köln
Grafik: a:dks, Berlin / ASTOC, Köln
Die Umsetzung des Masterplans Heidestraße in ein gebautes Stadtquartier ist ein Entwicklungsprozess, der zehn bis fünfzehn Jahre in Anspruch nehmen wird. Hierzu werden die für die Realisierung notwendigen Arbeitsschritte, Verfahren und Planungen von allen Beteiligten weiter intensiv vorangetrieben. Das Gesamtentwicklungsmanagement betreiben die Grundeigentümer Vivico und DB AG. Diese stellen die Entwicklung und Vermarktung unter das Label "Europacity".

Das Land Berlin führt die Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes, die Aufstellung der verbindlichen Bebauungspläne und die dafür erforderlichen Beteiligungsverfahren durch.

Für das Gesamtareal sind drei Bebauungspläne aufgestellt worden.

Der B-Plan 1-62 wird das Planungsrecht für die zur Bebauung vorgesehenen und sonstigen Freiflächen schaffen.

Der B-Plan 1-63 wird planfeststellungsersetzend die Neugestaltung der Heidestraße regeln.

Der B-Plan II-201c regelt das Planungsrecht für den Platzbereich sowie die sich anschließenden Baufelder im Bereich des Europaplatzes nördlich des Hauptbahnhofs.

Mit den im April 2010 begonnenen Maßnahmen für den Neubau der Deutschlandzentrale des Mineralölkonzerns TOTAL wird es schon bald zu einem markanten baulichen Auftakt für die Entwicklung des Stadtquartiers Heidestraße kommen.

Vielversprechend sind auch die Ideen und Konzepte zur Weiterentwicklung des Kunst-Campus und des sich anschließenden Wohngebietes. Mit dem Abschluss des nichtoffenen Ideen- und Realisierungswettbewerbs "Freiräume Europacity / Heidestraße und Nordhafen" wurde ein weiterer Baustein in der Entwicklung des Quartiers gesetzt. Zusätzliche Wettbewerbs- und Konkurrenzverfahren werden die Vorgaben des Masterplans konkretisieren und somit den hohen Anspruch der Quartiersentwicklung aufrechterhalten.

Oberste Ziele aller weiteren Schritte bleiben die Nachhaltigkeit und der Klimaschutz. Diese werden auf verschiedenen Ebenen sichergestellt: bei der Planung der Verkehrsinfrastruktur sowie der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur ebenso wie bei der Energieeffizienz der Wohn- und Geschäftsgebäude. Die Grundlagen hierfür sind bereits im Masterplan festgelegt und zusätzlich in den Leitlinien formuliert. Die klimapolitischen Ziele des Senats werden in den weiteren Planungsphasen angepasst und konkretisiert. Ihre konsequente Umsetzung in jeder Phase des Entwicklungsprozesses ist die zwingende Voraussetzung einer verantwortungsbewussten und zukunftsweisenden Stadtentwicklung.