Städtebau  
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Heidestraße/Europacity

Teilbereiche

Am Hauptbahnhof Am Kunst-Campus Boulevard Süd-West Am Stadthafen Boulevard West Am Nordhafen

1. Am Hauptbahnhof

Der dreieckige Platzbereich nördlich der Invalidenstraße bildet das stadträumliche Gegenstück zum Platz vor dem Hauptbahnhof. Aus dem Zusammenwirken der Freibereiche ent- steht der Europaplatz als großzügiger, urbaner Raum, der künftig die Besucher der Stadt empfangen wird. Der städtebaulich bedeutende Ort wird mit Hochpunkten akzentuiert, deren Sockelgebäude die Raumkante zur Heidestraße bilden. Zwei Wegeverbindungen schaffen attraktive fußläufige Verbindungen zum Boulevard Heidestraße und zum Kunst-Campus nördlich des Hamburger Bahnhofs.
 

2. Am Kunst-Campus

Der Kunst-Campus greift bereits vorhandene Galerie- und Ateliernutzungen auf. Dadurch erhält das Gebiet eine besondere Prägung als kultureller Schwerpunkt, die sich in Hinblick auf die Gesamtentwicklung als Imagefaktor und Impulsgeber erweisen kann. Durch den mittel- bis langfristigen Erhalt der Lagerhalle als Ausstellungsort der Flick-Collection entsteht ein großzügiger, sich nach Norden verjüngender Platzraum. Hier sollen sich künftig Ausstellungen, (Außen-)Gastronomie, Atelierwohnungen und Kunstmessen ansiedeln.
 

3. Boulevard Süd-West

In diesem Bereich wird die vorhandene Blockrandbebauung strukturell aufgegriffen und ergänzt. Die bestehenden Gebäude werden so Teil der Gesamtstruktur und stärken die neue Identität des Quartiers. Als Nutzungen sind Büro- und Dienstleistung sowie ein Wohnanteil von 20% bis 50% vorgesehen. In den Erdgeschosszonen zur Heidestraße befinden sich kleinteiliger Einzelhandel und Gastronomie. Die Blockinnenräume sind durch vielfältige Hofsituationen geprägt.
 

4. Am Stadthafen

Im Bereich "Am Stadthafen" liegt der Schwerpunkt der Wohnnutzungen. Kleinteilige Einheiten versprechen urbanes Wohnen und eine individuelle Vielfalt. Zur Heidestraße sind kerngebietstypische Nutzungen, wie Nahversorgung mit Gastronomie, Dienstleistungen, Hotels etc., vorgesehen. Mittelpunkt und besondere Qualität des Quartiers ist der neue Stadthafen. Südlich ist der Bereich an den Döberitzer Grünzug angebunden, im Norden grenzt mit dem Nordhafen ein weiterer qualitätvoller Freiraum an das Quartier.
 

5. Boulevard West

Der "Boulevard West" zeichnet sich durch seine zentrale Lage im Gesamtquartier aus. Die flexible Grundstruktur lässt unterschiedliche Gebäude- und Nutzungskonzepte zu. Speziell die zu den Bahngleisen orientierten Baufelder sind für robuste, innovative Gebäudekonzepte geeignet. Eine Ringerschließung schafft durch Aufweitungen attraktive Stadträume mit hohen Aufenthaltsqualitäten. Es entstehen unerwartete Verbindungen und prägnante Platzsituationen, die dem Quartier eine eigene Prägung verleihen.
 

6. Am Nordhafen

Das Stadtquartier am Nordhafen bildet mit kerngebietstypischen Nutzungen den nördlichen Auftakt zum Boulevard Heidestraße. Mit der Anbindung an den S-Bahn-Halt und der städtebaulichen Orientierung zum Hafenbecken ist der Bereich im städtischen Gesamtgefüge verankert. Das Quartier bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für einen Schwerpunkt von Büro- und Dienstleistungsnutzungen.
 
Visualisierung: ASTOC, Köln
 


 
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