Im Januar 2011 wurden erstmals Leitideen zur Durchführung einer
IBA Berlin 2020 vorgelegt. Die Ideenskizze IBA BERLIN ZWANZIG ZWANZIG ist das Ergebnis eines Diskussionsprozesses einer siebenköpfigen Expertengruppe - des
"Prae-IBA-Team". Auf der Grundlage dieser Leitideen entstand bis Mitte 2011 in einem Diskussionsprozess mit vielen Beteiligten ein Konzeptvorschlag für die Durchführung der IBA Berlin 2020.
Die
Leitideen wurden im
"IBA Studio" öffentlich zur Diskussion gestellt. Sie stellen eine Verbindung her zwischen dem Stadtkapital Berlins, dem materiellen und immateriellen "Vermögen" der Stadt und globalen Fragestellungen und Herausforderungen. Die Spannungsfelder "Hauptstadt", "Raumstadt", "Sofortstadt" sind die Kernelemente einer städtebaulichen Strategie, räumlich konkret Antworten auf Fragen des Klimawandels, der Integration und Teilhabe sowie auf Fragen des alternativen Wirtschaftens in Zeiten knapper öffentlicher Mittel zu geben.
Auch wenn sich eine Internationale Bauausstellung ausführlich mit Prozessen und mentalen Veränderungsprozessen auseinandersetzen muss, geht es vor allem darum, greifbare Resultate im gestalteten Raum zu produzieren. Alle Interessierten waren und sind aufgerufen, sich in die Diskussion einzubringen, zur Weiterentwicklung der Ideen beizutragen und gemeinsam mit uns attraktive Projekte zu finden und zu entwickeln.
Im Juli 2011 wurde mit dem IBA-Sommerfest allen gedankt, die mit Ideen, Projektvorschlägen und konstruktiver Kritik die IBA Berlin 2020 angeregt, angetrieben und unterstützt haben.