Das "Grünflächeninformationssystem" (
GRIS)
ist ein
EDV-Fachverfahren
der bezirklichen Grünflächenämter und der Senatsverwaltung
für
Stadtentwicklung und Umwelt,
Referat I C, Freiraumplanung und Stadtgrün.
Das GRIS-Berlin besteht aus den vier Modulen:
Mit dem GRIS soll einerseits die Steuerung der Grünflächenpflege
unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten effektiviert werden, andererseits
wird
mit dem GRIS die Informationsbereitstellung für Planungs- und Auskunftszwecke
innerhalb
der Berliner Verwaltung und gegenüber der Öffentlichkeit gewährleistet.
Die Entwicklung des Berliner GRIS begann zu Beginn der 1990er Jahre mit der Einführung
von "GAIA". Ende der 1990er Jahre folgte die Entwicklung der GIS-Fachschale "YADE
GBKat" und im Jahr 2001 konnte mit der umfangreichen Erweiterung des Internetauftritts "Stadtgrün" auch
die "Internet-/Intranetauskunft" bereitgestellt werden.
Nach einem nunmehr über 15 jährigem Einsatz der Berliner GRIS-Module
erfolgt gegenwärtig eine grundlegende technische und fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung
des GRIS. Kern dieser Weiterentwicklung ist die Einführung einer neuen, verstärkt
Prozess-orientierten GRIS-Datenbankkomponente. Nachdem sich die Berliner Stadtgrünverwaltung bereits im Jahr 2011 nach einer EU-weiten Ausschreibung
im August 2011 für die Lösung "pit-Kommunal" der
Fa.
IP
SYSCON
GmbH als neue Grünflächenmanagement (
GFM) - Komponente entschieden hat, erfolgte Ende 2012 nunmehr auch bei der GIS-Komponente die Entscheidung für eine Lösung aus dem Hause der IP SYSCON GmbH. Die neue GIS-Komponente des GRIS Berlin wird auf Basis der ArcGIS-Produktplattform auf drei verschiedenen Arbeitsplatztypen zur Verfügung gestellt: für Desktop-, Web- und mobile Arbeitsplätze. Gegenwärtig erfolgen Anpassungen der neuen GRIS-Komponenten an die spezifischen Berliner Anforderungen. Die schrittweise Produktivsetzung des neuen GRIS ist für den Zeitraum Ende 2013 bis Ende 2014 geplant.
Auf den nachfolgenden Seiten kann die interessierte Fachöffentlichkeit weiterführende Informationen zu Funktionalität und Struktur der vier Module des Grünflächeninformationssystems in Berlin erhalten.