Wohnen  

 

Große Neubaustandorte

Blankenburger Süden

Standort
Foto: Dirk Laubner (Herbst 2016)

Der Standort Blankenburger Süden liegt im Nordosten Berlins im Bezirk Pankow. Er umfasst Teile der Ortsteile Blankenburg, Heinersdorf und Französisch Buchholz. Das Kerngebiet, das hauptsächlich für eine neue Bebauung in Betracht gezogen wird, hat eine Fläche von etwa 90 ha, die bisher hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt wird.

Laut derzeitigem Flächennutzungsplan sind die nördlichen Teile des Kerngebiets Wohnbaufläche und die südlichen Areale des Kerngebiets gewerbliche Baufläche bzw. Betriebshof für Straßenbahn und Bus. Das gesamte Kerngebiet ist im Eigentum des Landes Berlin.

Geplant ist, am Standort Blankenburger Süden circa 5.000 bis 6.000 Wohneinheiten zu errichten. Zudem sollen mehrere Schulstandorte (Grund- und weiterführende Schulen) sowie mehrere Kitas entstehen. Das lässt sich nur entwickeln, wenn die Verkehrssituation erheblich verbessert wird. Dazu wird die Möglichkeit geprüft, eine Straßenbahnlinie durch das Gebiet zu führen.


Stadtquartier der Vielfalt

Das neue Stadtquartier Blankenburger Süden soll als ein "Stadtquartier der Vielfalt" entwickelt werden durch
  • kleinteilige räumliche Strukturen,
  • vielfältige Nutzungen von Wohnen über Arbeiten und Einkaufen bis hin zu Freizeit,
  • verschiedene Besitzstrukturen wie Miete, Erbbaupacht und Eigentum und
  • vielfältige Bau- und Organisationsstrukturen wie zum Beispiel Baugruppen, Genossenschaften und städtische Wohnungsbaugesellschaften, sodass
  • verschiedenste Formen des Zusammenlebens möglich sind, neben den herkömmlichen Single- und Familienhaushalten etwa auch Wohngemeinschaften und generationenübergreifendes Wohnen.
Vorbereitende Untersuchungen

Um diese komplexe und gesamtstädtisch bedeutende Aufgabe des neuen Stadtquartiers anzugehen, wurden sogenannte "Vorbereitende Untersuchungen" gemäß § 165 (4) BauGB im Zeitraum von 2016 bis 2018 beschlossen. Deren Ziel ist es
  • eine planerische Rahmenstruktur für die heutigen landwirtschaftlichen Flächen zu entwickeln,
  • die daraus entstehenden Konsequenzen für die benachbarten Ortsteile zu ermitteln,
  • die verkehrlichen, technischen und ökologischen Bedingungen zu prüfen und dementsprechende Konzepte zu entwickeln,
  • die finanziellen Konsequenzen darzustellen und
  • die Planungs- und Rechtsinstrumente zu bestimmen sowie politisch beschließen zu lassen, die für die weitere Planung und Entwicklung nach 2018 erforderlich sind.
Themen, die uns wichtig sind

Wichtige Themen, die schon jetzt in den Blick genommen werden, sind,
  • die aktive Nachbarschaft einzubeziehen,
  • Schulstandorte frühzeitig zu sichern,
  • das Verkehrssystem weiterzuentwickeln,
  • Landschaftsräume zu sichern und zu vernetzen sowie
  • ein nachhaltiges (Regen-)Wassersystem aufzubauen.

Aktuell

Grafik:Zebralog

Einladung
zur Bürgerwerkstatt Nr. 2: Was passiert wann? am 05. Mai 2017