Wohnen  

 

Große Neubaustandorte

Ehemaliger Güterbahnhof Köpenick

Standort
Blick nach Nordwesten, Dirk Laubner (Herbst 2016)

Der ehemalige Güterbahnhof Köpenick liegt im Südosten Berlins im Bezirk Treptow-Köpenick. Das Gelände und die angrenzenden Flächen sollen zu einem attraktiven Wohn- und Gewerbestandort entwickelt werden.

Im April 2016 beschloss der Senat dazu sogenannte Vorbereitende Untersuchungen gemäß § 165 Abs. 4 BauGB, die voraussichtlich 2017 abgeschlossen werden. Für ein Untersuchungsgebiet von etwa 58 ha zwischen den S-Bahnhöfen Köpenick und Hirschgarten wird nun die Durchführbarkeit einer sogenannten Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme geprüft, mit der ca. 1.000 bis 2.000 Wohnungen sowie Schulstandorte (Grund- und weiterführende Schulen), Kitas und ergänzende soziale Einrichtungen geschaffen werden sollen. Der vorhandene Gewerbestandort im Südosten des Areals soll erhalten und ergänzt werden.

Die potenziellen Bauflächen befinden sich größtenteils im Eigentum des Bundeseisenbahnvermögens und privater Personen. Der Flächennutzungsplan stellt das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs, der seit Anfang der 1990er Jahre brach liegt, überwiegend als gemischte Bauflächen und Wohnbauflächen dar. Er enthält auch die planerische Vorgabe, das Gebiet mit einer übergeordneten Straße zu queren. Diese Vorgabe wird im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen verkehrstechnisch und städtebaulich optimiert und mit parallelen Planungen der Deutschen Bahn, den S-Bahnhof Köpenick bis ca. 2026/2027 zu einem Regionalbahnhof umzubauen, koordiniert.