Wohnen  
 

Ehemaliger Güterbahnhof Köpenick

Lage im Stadtgebiet und aktuelle Nutzung


Blick nach Osten; Foto Dirk Laubner (Frühjahr 2017)
Blick nach Osten
Foto: Dirk Laubner (Frühjahr 2017)
Der westliche Teil des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick befindet sich in einer integrierten stadträumlichen Lage zwischen der Gründerzeit­bebauung der Dammvorstadt im Süden und der denkmalgeschützten Siedlung Elsengrund nördlich der Bahntrasse. Der kleinere östliche Teil geht in eine naturräumlich und vorstädtisch geprägte Stadtstruktur über. Die Ausdehnung von Ost nach West beträgt etwa 2 km.

Das Areal ist von der ehemaligen güterbahnbetrieblichen Nutzung, gewerblichen Nutzungen und stellenweise schon vorhandener Wohnnutzung geprägt. Es ist von verschiedenen Natur- und Erholungsräumen wie dem Erpetal im Osten, der Mittelheide (Forst) im Nordosten und dem südlich gelegenen Bellevuepark umgeben. Auch die Müggelspree und der Müggelsee liegen nicht weit entfernt.
Durch die Nähe zu den S-Bahnhöfen Köpenick und Hirschgarten und zur Bahnhofstraße mit diversen Straßenbahn- und Buslinienhalten sowie Einzelhandels- und Dienstleistungseinrichtungen eignet sich der Standort in besonderer Weise für den Wohnungsbau und eine gewerbliche Entwicklung.

Aufgrund der Abgeschlossenheit des Gebietes und der Bahntrasse stellt das Gebiet heutzutage noch eine städtebauliche Barriere dar und ist von den umgebenden Stadtquartieren isoliert. Eine bauliche Entwicklung erscheint auch vor dem Hintergrund der prinzipiell günstigen Verkehrslage im Stadtgefüge, welche bisher nicht wahrnehmbar ist, und der Nähe zum Naturraum sinnvoll.