link  Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Sonderseite der Senatskanzlei.


    Über uns  







Initiative Verhalten im Brandfall
Verhalten im Brandfall

 

Presse und Aktuelles

Bürgerbeteiligung startet: Zusätzliche Gaskapazitäten für Heizkraftwerk Reuter West


23.11.21, Pressemitteilung


Die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg hat das Raumordnungsverfahren für die Planungen zur Erhöhung der Gaskapazitäten für das Heizkraftwerk Reuter West sowie das Berliner Gasverteilnetz eröffnet. Die neuen Gasleitungen ermöglichen es, bei der Fernwärmeerzeugung Kohle durch Erdgas, perspektivisch sogar durch Wasserstoff zu ersetzen und heizölbefeuerte Gebäudeheizungen ebenfalls auf Erdgas bzw. Wasserstoff umzustellen. Bürgerinnen und Bürger können sich ab heute bis zum 5. Januar 2022 in den beteiligten Kreis-, Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie im Internet informieren und bis zum 19. Januar 2022 mit einer Stellungnahme in das Verfahren einbringen.
 
Das Raumordnungsverfahren wird vor dem Zulassungsverfahren auf einer überörtlichen Betrachtungsebene durchgeführt und dient unter anderem dazu herauszufinden, welche Trassenvarianten möglichst raum- und umweltverträglich sind.
 
Die Vattenfall Wärme Berlin Aktiengesellschaft (Vattenfall), die ONTRAS Gastransport GmbH (ONTRAS) und die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG (NBB) planen, den Nordwesten Berlins an die nächstgelegene Ferngasleitung anzuschließen. Das geplante Heizkraftwerk soll die kohlebefeuerten Anlagen am Standort Reuter West ersetzen.
 
Die hierfür notwendige Gasleitung wird technisch bereits für den Transport von reinem Wasserstoff ausgelegt. Es gibt vier alternative Trassierungsmöglichkeiten, diese an die Ferngasleitung anzuschließen. Je nach konkreter Umsetzung wird die Gesamtlänge zwischen 19 und 32 Kilometern liegen und sowohl über Berliner wie auch über Brandenburger Gebiet führen.
 
Von den Planungen für die Gasleitungen unmittelbar betroffen sind die Berliner Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinickendorf und Spandau sowie die Brandenburger Städte und Gemeinden Brieselang, Dallgow-Döberitz, Falkensee, Hennigsdorf, Oberkrämer, Schönwalde-Glien und Wustermark. Die Unterlagen liegen vom 24. November 2021 bis zum 5. Januar 2022 in den Rathäusern und Kreisverwaltungen dieser Kommunen aus.
Bürgerinnen und Bürger können sich genauso wie Fachbehörden mit einer Stellungnahme in das Verfahren einbringen.
 
Möglich ist die Einsichtnahme in die Verfahrensunterlagen und die Beteiligung auch unmittelbar über die Website der Seite der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg unter:
http://gl.berlin-brandenburg.de/umsetzung/raumordnungsverfahren/artikel.1036055.php
 




Pressearchiv



Pressestelle

Presse­sprecherin
Katrin Dietl
Tel.: 030 90139-4040
Fax: 030 90139-4041
E-Mail: pressestelle@
sensw.berlin.de




Pressearchiv

Pressemitteilungen, die vor dem 08.12.2016 veröffentlicht wurden, liegen im Verant­wortungs­bereich der ehemaligen Senats­verwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bzw. ihrer Vorgängerbehörden.



Kontakt