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1. Absatz des Ergebnisartikels

1. Ausgangslage Gleisdreieck

Das Gleisdreieck ist die letzte große freie Grünfläche an Rande des historischen Zentrums von Berlin. Es stellt heute ein innerstädtisches Bindeglied bzw. eine Grünverbindung zwischen Ost und West sowie Nord und Süd dar. Mit dem Nebeneinander von großen Parkflächen - Tiergarten, Gleisdreieck - und Brennpunkten des städtischen Lebens - Regierungsviertel, Pariser Platz, Potsdamer Platz - hat Berlin im Vergleich mit anderen Großstädten etwas Besonderes und Lebenswertes. Es ist genau dieses Unfertige, die Brache, die Nische für ungeplante Entwicklungen die den besonderen Reiz unserer Stadt ausmacht. Dafür wird Berlin, auch bzw. gerade im Ausland gefeiert. Diesen Anflug von Geheimnis, Subkultur und Freiheit findet man auch auf den Gleisdreieck.

Das Gleisdreieck ist ein Ort, der durch die jahrelange Unzugänglichkeit von großen Teilen der Bevölkerung als Niemandsland, gar nicht oder als wildgewachsene Freifläche, Brachland oder Baustelle wahrgenommen wird. Dieser Umstand mag ein Grund sein, warum das Gleisdreieck mit Begriffen wie Abenteuer, Geheimnis und verbotenem Schatz in Verbindung gebracht wird. Er wird als urbane Wildnis, Dschungel und erholsame grüne Oase inmitten der dichten Bebauung der Großstadt bezeichnet.

Die vorhandenen Geldmittel geben jetzt die Möglichkeit, die Fläche in die Stadt einzugliedern und für die Bevölkerung nutzbar zu machen. Deshalb ist es notwendig, eine möglichst breite Beteiligung von Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten aus aller Welt sicherzustellen und einen offenen, freien und fairen Wettbewerb auszuloben. Restriktionen sollten sich auf das notwendige Maß beschränken. Den Ergebnissen des Beteiligungsverfahren sollte dabei Vorrang gegeben werden.



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Von: Moderation (wva)

28.10.2005 | 20:56
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