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Diskussionsbeitrag | 29.10.2005 | 18:42 | Trappmann

Diskussionsbeitrag Integrieren statt Planieren

Die Kleingartenkolonie ist ein erhaltenswertes Öko - und Soziotop. Sie existiert seit 50 Jahren und ist typisch für das unverwechselbare Gesicht der Berliner Innenstadt.

Der Park Gleisdreieck soll nicht etwas komplett Neues aus dem Boden stampfen, sondern an das Bestehende anknüpfen. Dazu gehört neben den Überresten der alten Bahnanlage und den "wilden" Biotopen auch die Kleingartenkolonie. Sie wurde nach dem Krieg von Anwohnern aus Schöneberg und Kreuzberg auf den Trümmern des Potsdamer Güterbahnhofs aufgebaut. Im Laufe der Jahrzehnte ist hier in zentraler Stadtlage ein unverwechselbares Natur - Paradies mit zahlreichen seltenen Bäumen und Tieren entstanden. Etwa 75 Familien mit zahlreichen Kindern, darunter zunehmend Immigranten - und Flüchtlingsfamilien, verbringen hier ihre Freizeit. Um einen lebendigen und vielseitigen, von den Anwohnern akzeptierten Park zu schaffen, soll die Kleingartenkolonie erhalten und integriert werden - für jeden kreativen Landschaftsarchitekten eine attraktive Aufgabe.


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Von: Trappmann

29.10.2005 | 18:42
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