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Diskussionsbeitrag | 04.11.2005 | 18:05 | Ralf Kühne

Diskussionsbeitrag Erspart den SchönebergerInnen den Sportplatzriegel!

Schon schade genug, daß vor Jahren der unnötige Wohnblock zwischen Nelli-Sachs-Park und Gleisdreieck gestellt wurde. Muß es jetzt noch ein altbackener Sportplatz sein?!

Bereits vor Jahren wurde die Chance vertan, den Nelli-Sachs-Park zu einem Teil des Gleisdreieck-Parks zu machen, weil unbedingt eine Wohnbebauung dazwischen sein mußte. Jetzt kann mensch nur noch an der Kurfürstenstraße und unter der U-Bahn hindurch aufs Gleisdreieck. Selbst die als Zugang geplante Lücke im Baukörper ist ja wohl immer verschlossen. Nun soll auch noch ein breiter Riegel Sportanlagen dazwischen gebaut werden... Jede(r) kennt doch den typischen Berliner Sportplatz: Zaun drumherum und Durchgang immer schön verschlossen, es könnte ja ein Nichtsportler einfach so durchgehen wollen. Die SportlerInnen sind gezwungen, sich einem etablierten Verein anzuschließen, weil Sportfunktionäre zusammen mit dem Sportamt eifersüchtig über die Macht des Belegungsrechts wachen.
Die politische Entscheidung für das Sportfeld ist vor über zehn Jahren getroffen worden und ein Nachhall von planungen, die in die Fünfziger zurückreichen. Heute mehr noch als damals wollen die Menschen neben institutionalisiertem Sport Möglichkeiten, sich ohne Vereinsmitgliedschaft sportlich betätigen zu können. Die sollte man ihnen auch bieten.
Also: Löst das Sportfeld an der Grenze zu Schöneberg auf, erhaltet die Kleingärten und verteilt die Sportflächenanteile so weit wie möglich auf dem Gleisdreieck.
Für Kreuzberger liegt die Sportfläche vielleicht ganz hinten im Park. Für Schöneberger versperrt sie den Eingang.


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Von: Ralf Kühne

04.11.2005 | 18:05
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