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2.3 Absatz des Ergebnisartikels

2.3 Eingänge und Zugänge schaffen

Das Gelände ist der Stadt abgewandt und braucht möglichst viele Zugänge zum Park und zum Nordsüdweg! Das müsste in jedem Fall das Motto einer Planung sein, die den Park Gleisdreieck den Bewohnerinnen und Bewohnern der umgebenden Bezirke und damit einem besonders dicht besiedelten Teil dieser Stadt zugänglich machen will. Jeder sollte die Möglichkeit haben, schnell in den Park zu gelangen. Gerade von den Yorckbrücken, wo sehr viel Personenverkehr herrscht, wäre das gut.

ZUGANG NORDEN
Ein Zugang vom U-Bahnhof Gleisdreieck wäre nicht nur für die Anwohner reizvoll, sondern auch für Leute, die zum Besuch des neuen Parks mit den Öffentlichen anreisen. Das gilt ebenfalls für S-und U Yorckstr. Der Zugang von der Luckenwalder Straße besteht bereits heute und könnte als Verbindung von der Luckenwalder Str. zur Pohlstraße freigegeben werden.

ZUGANG OSTEN
Von der Möckernstraße gibt es bereits einen sehr schönen, fast gewachsenen Zugang aus der Richtung Möckernbrücke - Tempelhofer Ufer. Das Problem ist, dass die Straße stark befahren ist und ein gut gesicherter Übergang gestaltet werden müsste.
Weitere Haupteingänge bilden der Anhalter Steg und etwas südlicher ein Zugang von der Yorckstraße/ Ecke Katzbachstraße. Vom Anhalter Steg aus bietet sich ein direkter Weg zu den Yorckbrücken über die vorhandene Baustraße an.
Kleinere Seiteneingänge sollte es so viele wie möglich geben z.B. an der Obentrautstraße, Wartburgstraße und Hornstraße.
Ein Durchgang zum Nelly Sachs Park wird vorgeschlagen, da gerade durch die Möglichkeit von einem Park zum anderen zu gehen, ein Gefühl der Weitläufigkeit und Freiheit entsteht.

ZUGANG SÜDEN
Die Yorckstr. auf ihrer Nordseite sollte zum Park hin geöffnet werden, so dass ihr schluchtartiger Charakter gemindert wird. Haupteingänge im Süden von der Yorckstraße könnten über eine Treppe an der Yorckstraße (auf der nordwestlichen Seite des Yorckbrücken-Ensembles) erfolgen und an den beiden äußeren, westlichen und östlichen, Enden des Yorck-Dreiecks. Ein Zugang zum Park ist Goeben-/Yorckstraße (S-Bahnhof Yorckstraße/ Großgörschener Straße) zu realisieren.
Auf keinen Fall sollten aber dabei die alten Brücken über der Yorkstrasse abgerissen werden, sondern vielmehr etwa als hängende Gärten gestaltet werden, so dass der Park auch vom Auto aus sichtbar über der Straße schwebt. Die niveaugleiche Querung der Yorckstraße über eine nicht genutzte Eisenbahnbrücke bzw. eine der Yorckbrücken (Grüntangentenverbindung). Diese direkte Verbindung zum Flaschenhals wird von vielen Bürgern der näheren und weiteren Umgebung seit langem als gewünschte Grüntangentenverbindung genutzt.
Ein Zugang von der Monumentenbrücke ist absolut notwendig und würde den S-Bahnhof von Süden aus deutlich schneller erreichbar machen und einer großen Gruppe von Anwohnern (Kreuzbergstr/ Monumentenstr/ Katzbachstr/ Eylauerstr.) den Gang zur S-Bahn erleichtern. Auch die frisch renovierte Brücke sollte nicht abhalten, im Gegenteil, ein Zugang vom Brückenkopf an der Kreuzbergstraße neben dem Biergarten ist nach der Renovierung besonders unkompliziert zu realisieren. Hier muß in naher Zukunft ein Parkzugang möglich werden. Der Eingang zum Flaschenhals könnte von der Kreuzbergstr. und/oder der Großgörschenstraße erfolgen unter Anbindung des S-Bhf. Yorckstr. (S2). Damit ist dann auch der Viktoriapark mit dem Gleisdreieck verbunden.

ZUGANG WESTEN
Der Tilla-Durieux-Park ist an den Park anzubinden. So wird eine Verbindung zum Eingang am U-Bahnhof Gleisdreieck (Luckenwalder Straße) ermöglicht. Eine Querverbindung für Radfahrer Pohl-Obentrautstr. wäre sinnvoll, möglichst mit Anschluss an den U-Bahnhof Gleisdreieck.

GESTALTUNG DER EINGÄNGE
Die Eingänge sollten auffällig gestaltet werden sollten z. B. als Tore. Gleichzeitig sollte der Park auch schwierigere Zugänge haben, damit er nicht nur als Verkehrs- und Verbindungsweg genutzt wird. Gelungene Zugänge finden sich auch beim Görlitzer Park, dort ist z.B. ein kleines Loch in der Wand extra für kleine (und größere) Abenteurer.
Die Eröffnung von Zugängen könnte auch mit der Berufung von Portiers bzw. Parkmeistern / Parkmeisterinnen verbunden werden. Sogar Tore mit Türen dürfte es geben, etwa mit selbsttätigem Drücker (aber eben nicht gleich offen, sondern erst zu öffnen! Beispiel Comeniusgarten in Neukölln). Parkmeister bzw. Parkmeisterinnen könnten auch eine gärtnerische, ökologische und umweltpädagogische Bildung mitbringen und pflegerische Aktivitäten von interessierten AnwohnerInnen und ParkliebhaberInnen unterstützen.

DAS GELÄNDE JETZT SCHON NUTZEN
Eine Nord-Süd-Passage ist praktisch sofort nutzbar, wenn man einige überflüssige Zäune entfernt und eine Mauer an der Abfahrt zu den Yorckbrücken öffnet. Es muss nur sichergestellt sein, dass keine Autos auf das Gelände können.

Auf der Südseite der Yorckstraße gibt es schon eine Treppe (zugemauert) oder man benutzt eine der Yorckbrücken. Eine vergitterte Treppe gibt es auch schon an der monumentenbrücke.

Das gleiche gilt für eine Ost-West-Passage, dort wo der ICE schon im Tunnel ist.

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Von: Moderation (dr)

07.11.2005 | 17:59
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