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Diskussionsbeitrag | 07.11.2005 | 20:08 | silke

Diskussionsbeitrag Bürgerumfrage

Bei der Umfrage die auf der Startseite steht wurden nur 379 Bögen ausgewertet.

Von 51.195 Anwohnern wurden für die Umfrage nur 379 Fragebögen ausgewertet, das sind 0,74 Prozent. Eine Frageaktion über die Hausbriefkästen wäre wahrscheinlich zu teuer gewesen, hätte aber wesentlich mehr Anwohnern die Chance gegeben, sich aktiv zu beteiligen. Weiß jemand in welchem Umfang die Umfrage später in die konkrete Planung einfließen wird?


Kommentare
Antwort der Senatsverwaltung:
(Antwort von Moderation (wva) 08.11.2005 | 12:54)
Es sind 1600 Fragebogen versandt worden. Die Adressen wurden in einer Zufallsstichprobe des statistischen Landesamt ermittelt. Diese Anzahl ist groß genug, damit das Ergebnis statistisch repräsentativ ist. Eine Umfrage an alle Haushalte wäre in der Tat viel zu teuer gewesen. Alle Umfragen, die gemacht werden, arbeiten mit Stichproben. Sofern die Stichprobe groß genug ist, so wie auch in diesem Fall, ist das Ergebnis durchaus repräsentativ.
Der Rücklauf liegt mit 379 Antworten leicht über dem Durchschnitt, der bei dieser Methode zu erwarten ist. Im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung haben leider weniger Ausländer geantwortet, obwohl der Fragebogen auch in Türkisch und Arabisch versendet wurde.
Diejenigen Anwohner, die keinen Fragebogen bekommen haben, haben sowohl die Gelegenheit, sich hier im Internet zu äußern wie auch bei der Bürgerbeteiligung vor Ort, die an den beiden letzten Wochenenden stattgefunden hat, ihre Vorstellungen einzubringen. Davon haben ja auch viele Menschen Gebrauch gemacht.
Das Ergebnis der Umfage wird genauso wie auch die Ergebnisse der anderen Beteiligungsformen in die Auslobung einfließen.

mit freundlichen Grüßen
Wiepke van Aaken
(Moderation)


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Von: silke

07.11.2005 | 20:08
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