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Diskussionsbeitrag | 10.11.2005 | 12:11 | Brigitte Fenner

Diskussionsbeitrag Wer nutzt wann / wie / in welcher Form das Gleisdreieck?

Vielfalt zukünftiger NutzerInnen berücksichtigen (Menschen unterscheiden sich z.B. in Geschlecht/Alter/sozialer + kultureller Herkunft), so lassen sich Akzeptanz & Verantwortung für das zukünftige Gemeinsame steigern!

Im Rahmen von städtebaulichen Planungsprozessen hat sich die Berücksichtigung des Managing-Diversity- und Gender-Mainstreaming-Konzepts als äußerst sinnvoll erwiesen. Hinter den Begriffen verbirgt sich eine Herangehensweise, die auf Basis einer differenzierten Zielgruppenanalyse arbeitet und ermittelt, wie unterschiedliche Bedürfnisse zur Freizeitgestaltung von Männern / Frauen / Mädchen / Jungen unterschiedlichen Alters / unterschiedlicher sozialer / kultureller Herkunft aussehen. Ein frühzeitiges Einbeziehen dieser Ideen in Planungsabläufe ermöglicht eine optimale Berücksichtigung aller Wünsche und sichert Akzeptanz und insbesondere auch Verantwortlichkeit für das entstehende Vorhaben! So wurde beispielsweise die Gestaltung eines öffentlichen Spielplatzes gemeinsam mit denjenigen, die sich hier zukünftig hauptsächlich aufhalten - nämlich Mädchen und Jungen unterschiedlichen Alters - im Rahmen einer Zukunftswerkstatt geplant. Ergebnis war eine Spiellandschaft, die sowohl kleine Kuschelecken zur stilleren Beschäftigung (von Mädchen gewünscht) hatte als auch Bolzplätze zum lauten Toben (von Jungen gewünscht). Die vorbehaltlose Annahme des Platzes durch die Kinder war Beleg für eine richtige Planung im Vorfeld! Mit Zukunftswerkstätten und Open-Space-Verfahren lassen sich entsprechende Beteiligungsprozesse gestalten, das Berliner IAIZ e.V. kann hier professionelle Unterstützung anbieten!  Link


Kommentare
Diskussion um Inhalte
(Kommentar von Moderation (wva) 10.11.2005 | 13:13)
Hallo Frau Fenner,

vielen Dank für Ihren interessanten Hinweis auf methodische Herangehensweisen in Planungsprozessen.
Allerdings möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass der letzte Satz Ihres Artikels kein inhaltlicher Beitrag zur Diskussion, sondern Werbung in eigener Sache ist. Deswegen möchte Sie bitten, auf Eigenwerbung zu verzichten und sich ganz auf die Inhalte zu konzentrieren.

mit freundlichen Grüßen
Wiepke van Aaken
(Moderation)


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Von: Brigitte Fenner

10.11.2005 | 12:11
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