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Diskussionsbeitrag | 12.11.2005 | 00:49 | Daniela

Diskussionsbeitrag Mut zu einer einmaligen Parkanlage!

Wieso müssen die Entscheider der Berliner Stadtentwicklung wieder natürlich Gewachsenes, aus Eigeninitiativen Kreiertes wegen fadenscheiniger Gründe willkürlich zerstören?Wir haben doch gesehen, wie natürlich gewachsenes Kulturgut vernichtet wurde, als z.B. der Park rund um das Haus der Kulturen der Welt bereinigt wurde – inklusive Nutzer.Muß dieser Fehler wirklich wiederholt werden?Ist diese Stadt überhaupt nicht lernfähig? Brauchen wir tatsächlich einen weiteren Volkspark, einen Viktoria-Park oder noch ein paar Schreeber-Gärten?

Brauchen wir tatsächlich einen weiteren Volkspark, einen Viktoria-Park oder noch ein paar Schreeber-Gärten? Oder wäre es nicht eher an der Zeit, etwas Einmaligem die Chance zu geben: Einem außergewöhnlichen Sport- und Freizeitpark, der nicht nur Anwohnern die Möglichkeit bietet, sich aktiv oder passiv zu erholen?Wenn ein Park den Anspruch hat, Verbindungsort von Kreuzberg, Schöneberg und Tiergarten zu werden, sollte dann nicht auch die Verbindung und damit der Erhalt gewachsener Kulturen dazugehören? Das Restaurant Theater Pomp, Duck and Circumstances, die Golf Driving Range und das Beach-Volleyballfeld, kreative, erfolgreiche und beliebte Projekte – so gesehen selbst ein Kulturpark – soll einem Neubau eines Parkes weichen? Wo ist die Sinnhaftigkeit dieses Konzepts?Ich fand die Idee großartig, den brachliegenden Platz am Gleisdreieck für eine Golf-Driving-Range zu nutzen und ich bin der Meinung, daß das Projekt hervorragend realisiert worden ist. Eine so schöne, gepflegte, naturbelassene Freizeitanlage wie sie hier entwickelt worden ist stellt doch überhaupt keinen Widerspruch zu einem Park dar. Im Gegenteil,. hier ist doch eine ausgesprochen umweltfreundliche, grüne Oase inmitten des Zentrums entstanden. Ein Erholungsgebiet für alle – auch Nichtgolfer können jederzeit auf der Terrasse eine Pause einlegen und den Blick auf das satte Grün genießen.Es wäre für mich völlig unverständlich, wenn diese tolle Anlage schlicht einem allgemeinem Park zum Opfer fiele. Vielmehr sehe ich hier die einmalige Möglichkeit, die zentral gelegene Driving-Range als elementaren Bestandteil eines großzügig angelegten Sport- und Freizeitparks perfekt zu integrieren, wodurch der Park sogar noch eine Aufwertung erfährt. - Allein die wachsenden Mitgliederzahlen zeigen doch das hohe Interesse, die Golfanlage nicht nur zu erhalten, sondern auch weiter zu entwickeln. Außerdem hat die Driving Range schon jetzt dazu beigetragen, das große Manko des Potsdamer Platzes, nämlich fehlende Grünanlagen, Cafés unter Bäumen ein wenig auszugleichen. Kleingärten gibt es en masse, aber so ein exklusives Zusammenspiel von Sportmöglichkeiten in einer Parkanlage wäre, wie gesagt, einmalig- ein weiteres Aushängeschild für die Metropole Berlin. Haben Sie den Mut, eine einmalige ökologische Perle zu schaffen!


Kommentare
So isses
(Kommentar von Lord Preston 12.11.2005 | 19:45)
Danke! Volle Zustimmung.


Info zum Artikel
Von: Daniela

12.11.2005 | 0:49
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