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3.4 Absatz des Ergebnisartikels

3.4 Private Nutzung ermöglichen

Die Kleingartenkolonie wurde nach dem Krieg von Anwohnern aus Schöneberg und Kreuzberg auf den Trümmern des Potsdamer Güterbahnhofs aufgebaut. Im Laufe der Jahrzehnte ist hier in zentraler Stadtlage ein unverwechselbares Natur - Paradies mit zahlreichen seltenen Bäumen und Tieren entstanden. Etwa 75 Familien mit zahlreichen Kindern, darunter zunehmend Immigranten - und Flüchtlingsfamilien, verbringen hier ihre Freizeit. Die Kolonie muß unbedingt durchlässig sein, falls sie erhalten bleibt. Bei Aufgabe einzelner Parzellen sollte allmählich nach den Erfahrungen der „Community Gardens“ eine gemeinschaftliche Gartennutzung entwickelt werden.
Interessant wäre es , wenn die Kleingartenkolonie schon morgen ihr Tor öffnete, um Einblicke zu gewähren und um eine breitere Öffentlichkeit auf das "Hinter dem Zaun" aufmerksam machen zu können. Ein wenig Lobbyismus wäre vor dem Hintergrund der Planung raumgreifender Sportanlagen sicher nicht abträglich.
Ein kleines Amphitheater mit max. 100 wäre wunderschön in die gestaltete Landschaft zu integrieren. Es sollte jederzeit für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Als Freiluftkino und für kleinere Konzertenutzer wäre eine kommerzielle Nutzung ebenso möglich wie für geschlossene Gesellschaften.



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Von: Moderation (wva)

12.11.2005 | 15:49
Artikel-Nr.: 547
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