berlin.de berlin.de

2.2 Absatz des Ergebnisartikels

2.2 Bestand nutzen

Der Park sollte eine unverwechselbare Identität haben, die sich auf die frühere Nutzung bezieht. Deshalb ist ein Bestandsschutz für die Zeugnisse der historisch-industriellen Nutzung wie Gleisanlagen, Bahnsteige, etc. und deren Nachnutzung sinnvoll.

ALTE BAUSUBSTANZ FÜR CAFÉ, AUSSICHTSPLATTFORM, AUSSICHTSPLATTFORM, ABENTEUERSPIELPLATZ
Die historischen Bögen könnten z.B. als Cafe mit angeschlossener Ausstellungsfläche (Dokumentation über die Stadtlandschaft Gleisdreieck), die S-Bahnbrücken als Parkverbindung, Eingang zum Park, das Stellwerk als Aussichtsplattform dienen. Soweit die Bausubstanz es hergibt, könnten die alten Bahnhäuschen mit neuer Nutzung (z.B. Aussichtsplattform im Stellwerk) wieder belebt werden.

Gut wären eventuell regelmäßige (kleinere) Veranstaltungen (z.B. in der Verkehrsschule, im Schulgarten, o.ä.). Vorhandene Ruinen könnten in den Abenteuerspielplatz zum Entdecken integriert werden. Die Gleisanlagen könnten für eine Bahn genutzt werden, die Kinder an verschiedenen Haltestellen betreten können.

VORHALLE DES POSTGÜTERBAHNHOFES FÜR SCHLECHTWETTER-WINTERAKTIVITÄTEN
Die überdachte Vorhalle des Postgüterbahnhofes könnte zum Park hin für Schlechtwetter- und Winteraktivitäten sowie Skater genutzt werden.

VARIABLE NUTZUNG FÜR LOGISTIKFLÄCHEN
Die Flächen, die als Logistikzentrum zum Bau des Potsdamer Platzes herangezogen wurden, könnten teilweise erhalten bleiben. Sie werden Flächen für eine variable Nutzung, z.B. Abenteuerspielplatz, Lehmwerkstatt für Kinder, Kinderbauernhof, Bolzplätze, Freiflächen für temporäre Veranstaltungen z.B. Feste, Zirkus, Märkte, Ausstellungen, Skulpturen, Spiele.

WERKRÄUME FÜR KINDER&JUGENDLICHE IN DEN ALTEN KFZ-BUDEN
In den alten Kfz-Buden am U-Bahnhof Gleisdreieck sollten Kindern/Jugendlichen unter Anleitung Werkräume zum Tischlern, Malen, Metallbauen, Töpfern, Lehmbauen, GALA-Bau&Pflege u.ä. geschaffen werden. Und ein Café von und für Jugendliche sowie ein Musikübungsraum zum Lautsein etc.

„COMMUNITY GARDENS“
Die vorhandenen Schrebergärten bleiben als Zeugnis einer anderen Nutzung der Stadtlandschaft erhalten. Sie werden "geöffnet" und durch Lehr- bzw. Gemeinschaftsgärten ergänzt. Bei Aufgabe einzelner Parzellen könnten allmählich nach den Erfahrungen der „Community Gardens“ für gemeinschaftliche Gartennutzung entwickelt werden (z.B. Migranten).

Zum Gesamttext


Kommentare
Neuer Gliederungspunkt
(Kommentar von Moderation (dr) 15.12.2005 | 18:50)
Aufgrund der Vielzahl der Vorschläge zur Nutzung des Bestands, hat sich die Moderation nach Abschluss des gemeinsamen Artikels dazu entschlossen, einen neuen Gliederungspunkt "2.2 Bestand nutzen" aufzunehmen. Die Inhalte speisen sich dabei ausschließlich aus den verschiedenen inhaltlich passenden Teilnehmerbeiträgen des Gemeinsamen Ergebnisses.

Daniela Riedel (Moderation)


Info zum Artikel
Von: Moderation (dr)

08.12.2005 | 15:41
Artikel-Nr.: 597
 Aufrufe: 4
 Verknüpfungen: 0
 Kommentare: 1