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Konkrete Projektideen


4. Absatz des Ergebnisartikels

4. Konkrete Projektideen

PROJEKT "BESSERE INTEGRATION DES TECHNIKMUSEUMS" Die bahntechnische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Gleisdreiecks sollte mit dem Technikmuseum verbunden werden. Der direkte Nachbar des Gleisdreiecks, das Technikmuseum sollte sich mehr in den Park integrieren. Besucher sollten verleitet werden, den jeweils anderen Teil des Geländes zu erkunden. Zum Beispiel wäre für das Technikmuseum ein Ausflug zur Fernbahnstrecke eine Bereicherung der bestehenden Ausstellung. Außerdem währe auch eine Nutzung des alten Postbahnhofes als dringend erforderlichen Ersatz der eher unzureichenden Ausstellungshallen an der Monumentenbrücke vorstellbar.Im Postbahnhof kämen darüber hinaus die alten U- Bahnfahrzeuge, Straßenbahnen etc. viel besser zur Geltung, ein Gleisanschluß ist hier ohne weiteres wieder herstellbar.Auch dem Bahnhof selbst wäre damit im Sinne des Denkmalschutzes besser gedient, entspreche doch diese Nutzung am ehesten seiner ursprünglichen Bestimmung. Die vom Verkehrsmuseum für die Zukunft geplanten Erweiterungen berücksichtigen den Postbahnhof bisher nicht.Umgekehrt kann die Geschichte des Gleisdreiecks entweder in einer in den Park integrierte Freiluftausstellung des Museums oder in der laufenden Ausstellung des Museum dargestellt werden. Das Technikmuseum bewertet diese Anregung als sehr positiv und kann sich vorstellen, konkrete Vorschlägen zu entwickeln. PROJEKT "SOLARCAFÈ" Seit 10 Jahren sind wir im Park des Deutschen Technikmuseums mit einer Ausstellung zum Thema Solarenergie ehrenamtlich aktiv. Es ist mit der Museumsleitung seit einiger Zeit angedacht an der Grenze zum Park ein Niedrigstenergiegebäude (Typ Bio-Solar-Haus) als Solarcafe zu bauen. Damit wäre durch das Solarcafe hindurch auch ein Eingang zum Museum vom Park aus möglich. Standort wäre an der Holländer-Windmühle. Im Park könnten wir als Infopunkt für die Parkentwicklung, ab Frühjahr 2006 unser bisher im Museum betriebenes Solar Island System aufstellen. Das Solarcafe ist auch als Ort für Veranstaltungen gedacht. Themen wie Stadtentwicklung, Energie und gutes Essen im Sinne der Slow Food Idee werden auf dem Programm stehen. PROJEKT "ANNÄHERUNG AN DIE NATUR" Verwildertes Areal von mindestens 500m² gesucht, entdecken steht im Vordergrund, dazu das Beobachten von Pflanzen-Wachstum in einem Tippi- oder auch Jurten-Gewächshaus, das Zeigen von Dokumentarfilmen und Gesprächsrunden, als ständige Einrichtung von Klaus Hoeser, ggf. Gründung eines gemeinnützigen Vereins. PROJEKT "ENTWICKLUNG EINES HOCHZEITGARTENS" Die Idee des Hochzeitsgartens ist es, Menschen die Möglichkeit zu geben, zu feierlichen Anlässen wie Hochzeiten, Geburten, Geburtstagen, Jugendweihe etc. einen Baum zu pflanzen. Diese alte Tradition kann in einer Stadt häufig nicht umgesetzt werden, da die Beschenkten/ Interessenten über keine geeigneten Pflanzstandorte verfügen. Der BUND würde hierbei die Organisation von Baumpatenschaften und Pflanzungen von Bäumen in der Fläche zusammen mit den anderen Akteuren gewährleisten. So würde langfristig ein baumbestandener Park (Landschaftspark) entstehen. Da sich aufgrund von Neuanpflanzungen über einen mehrjährigen Zeitraum hin, ein abgestufter Gehölzbestand entwickeln wird, führt dies zudem zu einer stadtökologischen Aufwertung des Parks. Eine Nutzungsbeschränkung für die Bürger wird durch dieses Konzept nicht gegeben sein. Im Gegenteil, die Bürger, insbesondere die Paten, sollen sich mit "ihrem" Baum identifizieren, ihn besuchen können und dadurch langfristig eine Bindung und Aktivierung der Bürger an ihren Park erreicht werden. PROJEKT "AKADEMIE DER KONTINENTE" Auf einem ruhigeren Areal des Geländes (Richtung Flaschenhals) ensteht eine interkontinentale Akademie im platonischen Sinne. Ein sogenannter interkultureller Garten umfriedet ein lichtes Birkenwäldchen. Darin eingestreut sechs kleine Erdhügelhäuser (Ateliers), für jeden der Kontinente eines. Nach internationaler Ausschreibung sollen die architektonisch avantgardistischsten, ökologisch ausgeklügelsten Entwürfe zur Umsetzung kommen. Wohnen und an einem gemeinsamen Projekt arbeiten werden dort jeweils für ein Jahr sechs Künstlerinnen + Künstler (=aller Sparten)und Philosophinnen + Philosophen, die sich aufgrund von Wettbewerben auf ihrem jeweiligen Kontinent durchsetzen. Wenigstens ein Mal pro Vierteljahr stehen die Ateliers Neugierigen offen. Kommunikationssprache ist Deutsch. Am Ende des Projektjahres findet ein "Fest der Kontinente" im neuen Park statt, bei dem die Ergebnisse des Projektes präsentiert und zur Diskussion gestellt werden.Das Thema für das gemeinschaftlich zu bearbeitende Projekt geht von Berlin aus und wird hier jährlich neu formuliert unter Beteiligung der Berliner Bügerinnen und Bürger. Die Berliner Zeitungen fordern jeweils dazu auf, Ideen dazu einzureichen. Es soll um die großen Themen gehen: Frieden, Freiheit, Solidarität. PROJEKT "OFFENER VERSAMMLUNGSORT - GEMEINSCHAFTSBILDENER ORT" Ein grosser rund gepflasterter Platz mit gerundeten Holzbänken ringsherum zum Verweilen, für offene Treffen, Diskussions- und Aktionstreffen. Wichtig sind Orte in der Stadt, an denen Menschen informell und zentral zusammenkommen können. Ein inhaltlich frei zu gestaltender Ort/ Treffpunkt, an dem Diskussionen stattfinden, Aktionen aller Art vorbereitet werden können, Musik, Tanz, o.ä. im Kreis (Rondell)stattfinden kann. Ein Ort, an dem man/frau sich schweigend oder singend oder ein thema verbalisierend ("speakers corner") niederlassen oder aufstellen kann. An allen Eingängen zum Park könnten Hinweistafeln sein, an denen man spontane oder geplante Aktionen kundtun kann. In der Mitte des gepflasterten Kreises - möglichst mit alten Steinen oder Bruchstücken eine Vertiefung, in der sich Regenwasser sammeln kann oder ein lagerfeuer entzündet werden kann. Am feuer sitzen und Geschichten erzählen, tanzen und singen als kulturelle praxis, die wir nicht mehr beherrschen oder die in vergessenheit geraten ist.

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