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Starkregenfälle werden auch in Deutschland immer häufiger

Bundesumweltministerium sucht innovative Ideen zur Anpassung an den Klimawandel

Abgabeschluss für Projektskizzen mit einem Volumen bis 300.000 Euro ist am 31. Oktober 2019
Juli 2019

Um besser gegen Hitzeperioden oder Hochwasser gerüstet zu sein, fördert das Bundesumweltministerium mit dem Programm "Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels" Leuchtturmprojekte zur Klimaanpassung sowie den Aufbau von regionaler Zusammenarbeit. Mit dem Förderprogramm unterstützt das Ministerium Kommunen, Unternehmen und gesellschaftliche Akteure, sich langfristig und nachhaltig gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen.

Gefördert werden kommunale, innovative Leuchtturmvorhaben und der Aufbau von regionalen Kooperationen. Darüber hinaus werden die Entwicklung von Bildungsmodulen zu Klimawandel und -anpassung sowie Anpassungskonzepte für Unternehmen unterstützt. Die maximale Förderhöhe beträgt je nach Förderschwerpunkt zwischen 100.000 und 300.000 Euro.

Die Projektskizzen können vom 1. August bis 31. Oktober bei der Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) als zuständigen Projektträger eingereicht werden. Im Anschluss an die Skizzenbewertung fordert das Bundesumweltministerium Interessenten mit aussichtsreichen Projektskizzen dazu auf, einen formalen Förderantrag zu stellen.

Das Förderprogramm "Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels" ist Teil der "Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel" (DAS). Ein zentrales Ziel der DAS ist es, die systematische Berücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels in den Planungs- und Entscheidungsprozessen öffentlicher und gesellschaftlicher Akteure anzuregen und zu unterstützen – insbesondere auf kommunaler und lokaler Ebene. Das Förderprogramm setzt auf Ergebnisse mit hoher Übertragbarkeit auf ähnlich betroffene Regionen und Akteure.

In der vergangenen Förderrunde wurden beispielsweise Vorhaben zu den Themen klimaangepasstes Wassermanagement in trockenen Regionen, Vermeidung von hitzebedingten Gesundheitsproblemen in der stationären Pflege oder auch Bildungsmodule unter anderem zum klimarobusten Bauen und zur klimaangepassten Landwirtschaft unterstützt. Ebenso wurden in den Bereichen Starkregenmanagement und kommunale Überflutungsvorsorge innovative Ansätze gefördert.

Weitere Informationen und Materialien finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Von: Bundesministerium f. Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Foto: Anka Stahl

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