Städtebau  
 

Friedrichshain-West

Mobilitätskonzept


Ein Mobilitätskonzept für Friedrichshain-West


Mit einem Mobilitätskonzept sollen Lösungen im Bereich Mobilität und Verkehr für die Herausforderungen der wachsenden Stadt erarbeitet werden. Ziel ist eine höhere Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie für neu Hinzuziehende und Gäste.
Das Konzept wird im Auftrag des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg durch das Büro LK Argus erarbeitet.

Im Rahmen der öffentlichen Veranstaltungen des Beteiligungsverfahrens werden die beauftragten Verkehrsplaner*innen mit der Öffentlichkeit immer wieder ins Gespräch kommen und Zwischenergebnisse präsentieren.

Das Mobilitätskonzept umfasst im Wesentlichen folgende Arbeitsschritte:
  • Analyse des Bestandes und Identifizierung der Defizite und Konflikte,
  • Definition von Zielen und Entwicklung von Maßnahmen.

Ergebnisse der Bestandsanalyse und identifizierte Defizite und Konflikte

Das Untersuchungsgebiet ist insgesamt verkehrlich sehr gut erschlossen. Das Angebot und die Qualität der Erschließung unterscheiden sich jedoch abhängig von der Lage im Untersuchungsgebiet und je Verkehrsart. Mängel und Defizite treten vor allem für die Verkehrsarten des Umweltverbunds aus Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr auf. Sie betreffen vor allem Qualität und Gestaltung der Verkehrsanlagen sowie die Aufteilung des Straßenraums.

Folgende Mängel und Defizite treten im gesamten Untersuchungsgebiet wiederholt auf:
  • Mangelhafte Qualität von Gehwegen und Fahrbahnen,
  • Fehlende oder mangelhafte Querungsmöglichkeiten für Gehende,
  • Mangelhafte Aufenthaltsqualität im Seitenraum,
  • Fehlende oder eng bemessene Radverkehrsanlagen,
  • Nicht ausreichend Radabstellanlagen und
  • Flächendominanz der (ruhenden) Kfz im Straßenraum.

Hinweise der Anwohnenden

Im Rahmen der Ausstellung "Friedrichshain-West" und der Auftaktfeste mit Kiezspaziergängen am 3. und 4. Juni haben Anwohnende verschiedene Probleme benannt und Maßnahmen vorgeschlagen. Wiederholt wurden folgende Wünsche genannt:
  • einen Kiez der kurzen Wege ermöglichen (z.B. durch Angebote wie Nahversorgung, Apotheken oder Post) und
  • die Barrierefreiheit in den Quartieren herstellen (Gehwege, Bordabsenkungen, Gehwegvorstreckungen, Blindenleiteinrichtungen, akustische Lichtsignalanlagen, barrierefreie Haltestellen mit Kasseler Borden).
Des Weiteren gab es zahlreiche Hinweise zu den Gebieten Barnimkiez, Friedenstraße und Andreasviertel.