Städtebau  
 

Nichtoffener Realisierungswettbewerb für Architekt/innen als Generalplaner/innen mit
Tragwerksplaner/innen, Fachplaner/innen für Technische Ausrüstung sowie Ausstellungs­gestalter/innen mit anschließendem Verhandlungsverfahren nach Vergabeverordnung (VgV)
"Flughafengebäude Tempelhof - Geschichtsgalerie auf dem Dach, Berlin Tempelhof-Schöneberg"

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Alle Wettbewerbsarbeiten sind vom 09. bis 26. Mai 2018 in einer Ausstellung zu besichtigen.
Ort:
Flughafengebäude Tempelhof
Bauteil H2 Rund
Platz der Luftbrücke 4
12101 Berlin



Bürgerveranstaltung am 15.5.2018


Senatsbaudirektorin Regula Lüscher resümiert die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger
Senatsbaudirektorin Regula Lüscher resümiert die Anregungen
Vorfreude auf die Dachgalerie des ehemaligen Flughafens Tempelhof

Am 15. Mai 2018 luden die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und die Tempelhof Projekt GmbH Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein. Anlass war der Wettbewerb für die Geschichtsgalerie auf dem Dach des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Trotz des schlechten Wetters kamen ca. 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger zu der Veranstaltung in das ehemalige Flughafenrestaurant. Neben der professionellen Moderation der Fernsehjournalistin Minou Amir-Sehhi genossen die Bürgerinnen und Bürger auch den direkten Kontakt zu den beiden preisgekrönten Büros des Wettbewerbs: Staab Architekten aus Berlin (1. Preis) und Guillermo Vázquez Consuegra aus Sevilla (2. Preis).

Grundsätzlich fanden die Entwürfe große Zustimmung bei den Bürgerinnen und Bürgern. Sie freuten sich auf die Option, zukünftig das Dach des ehemaligen Flughafengebäudes mit dem Weitblick in die Landschaft genießen zu können. In kleinen Diskussionsrunden brachten sie ihre Gedanken und Anregungen zu den Entwürfen auf den Punkt. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und die Vorsitzende des Preisgerichts Frau Jórunn Ragnarsdóttir waren zufrieden mit der Veranstaltung und würdigten die konstruktiven Vorschläge für die Dachgalerie. Die Entwürfe seien von der Jury gut ausgewählt worden und die Bürgerinnen und Bürger hätten gut erkannt, an welchen Stellen noch Überarbeitungsbedarf bestehe, meinte Regula Lüscher.

Zum Beispiel regten die Bürgerinnen und Bürger an, einen direkten Zugang vom Feld auf die Dachgalerie zu ermöglichen. Sie hinterfragten, ob 3,80 Meter als Breite für den 1300 Meter langen Gang ausreiche und ob das vorhandene Galeriedach gut belichtet sei. Das Thema Licht sei noch einmal besonders zu betrachten, resümierte die Senatsbaudirektorin in ihrem Schlussplädoyer. Es habe viele Facetten und das Zusammenspiel von künstlichem und natürlichem Licht sei in der besonderen räumlichen Situation sehr interessant.

Nun werden die Entwürfe in einem sogenannten Verhandlungsverfahren von der Tempelhof Projekt GmbH unter Leitung der Geschäftsführerin Jutta Heim-Wenzler weiter verhandelt. Mitte Juni wird es eine Entscheidung geben.


Fotos: SenStadtWohn, Maren Schütze