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Straßen und Brücken für Berlin

Umbau der BAB A 100/ A 115, Autobahndreieck Funkturm


Autobahndreieck Funkturm
Autobahndreieck Funkturm; Foto: SenUVK / Dirk Laubner

Anfang der 1960er Jahre gebaut und für den Verkehr freigegeben, sind die Autobahnen am Autobahndreieck Funkturm seither in Betrieb. Es ist aktuell der bundesweit am stärksten belastete Autobahnverknüpfungs­punkt mit einer durchschnittlichen Belastung von 230.000 Kfz/ 24 h. Seine Gestaltung entspricht nicht mehr den heutigen Standards und er weist eine enorme Stauanfälligkeit und Verkehrssicherheitsdefizite aus.

Ausgehend von einer umfassenden Bestandsanalyse der verkehrlichen Situation und des baulichen Zustands wurde im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt eine Machbarkeitsstudie mit einer anschließenden Variantenuntersuchung und -bewertung erstellt. Die Machbarkeitsstudie beinhaltet:
  • den Rückbau des Autobahndreiecks einschließlich aller Anschlussrampen an das untergeordnete Straßennetz,
  • den Abriss von diversen Brückenbauwerken, einem Tunnel und zahlreichen Stützbauwerken
  • den Neubau des Autobahndreiecks Funkturm in neuer Lage mit erforderlichen Brückenneubauten
  • den Neubau einer "Anschlussstelle Messedamm" an der Jafféstraße/ Messedamm mit erforderlichen Brückenneubauten
  • den Umbau des Knotenpunktes Messedamm/ Jafféstraße/Eichkampstraße
  • den Umbau des Knotenpunktes Messedamm/ Halenseestraße


Aktueller Stand des Projekts:

Zurzeit werden weitere Grundlagen zur Gewährleistung einer hinreichenden Planung ermittelt. Ausgehend von der Machbarkeitsstudie wird die Planung ab Mitte 2017 mit weiteren Variantenuntersuchungen fortgeführt.