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Baukultur

Stadtbild Berlin - Lichtkonzept

Berlin bei Nacht, Foto: Anne Meyer

Grundsätze


Die öffentliche Beleuchtung dient der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer

  • Das Lichtkonzept legt ein angemessenes Lichtniveau und eine gleichmäßige Lichtverteilung, nicht nur für Fahrbahnen, sondern auch für Rad- und Gehwege verbindlich fest.
  • Eine gute Wahrnehmbarkeit bei Dunkelheit zu ermöglichen, ist das oberste Ziel der öffentlichen Beleuchtung. Das Lichtkonzept gibt deshalb grundsätzlich eine warmweiße Lichtfarbe für die öffentlich gewidmeten Straßen vor.
  • Fußgänger und Radfahrer müssen besonders an Kreuzungen gut erkannt werden. Durch eine zielgerichtete Ausleuchtung der Fußgängerfurten kann hier mehr Sicherheit geschaffen werden.


Prägt das Stadtbild

  • Gleichmäßig mit warmweißem Licht beleuchtete Straßen und Plätze verleihen den öffentlichen Räumen der Stadt eine angenehme Lichtatmosphäre.
  • Orte besonderer Lichtbedeutung sollen ihre unverwechselbaren Identitäten und spezifischen Qualitäten auch durch besondere Gestaltungen öffentlicher Beleuchtung ausdrücken.


Ist ökologisch ausgerichtet

  • In naturnahen Bereichen wird auf künstliche Beleuchtung verzichtet. Sofern wichtige Wegeverbindungen außerhalb des Straßennetzes zu beleuchten sind, empfiehlt sich eine Beschränkung auf Orientierungslicht.
  • Lampenkörper sollen abgekapselt sein, Lichtabstrahlungen gen Himmel und auf Gewässer sind zu vermeiden.
  • In naturnahen Räumen ist eine insektenverträgliche Beleuchtung vorzuziehen.
  • Die Umrüstung ineffizienter Leuchten und Lampenbestände und die Elektrifizierung der Gasbeleuchtung tragen dazu bei, CO2-Emmissionen zu reduzieren.


Ist einem verantwortungsvollen Umgang mit den Haushaltmitteln verpflichtet

  • Durch die schrittweise Modernisierung überalterter Leuchtenbestände können Energie und damit Kosten gespart werden.
  • Die Begrenzung auf ausgewählte Leuchtentypen reduziert Anschaffungs- sowie Lagerhaltungskosten und fördert zugleich stadträumliche Kontinuitäten.