Wohnen  
 

Ehemaliger Güterbahnhof Köpenick

Verfahrensstand - Aktuelle Entwicklung


Seit August 2016 werden für das Areal des ehemaligen Gütebahnhofs Köpenick sogenannte „Vorbereitende Untersuchungen“ gemäß § 165 (4) BauGB durchgeführt, die Grundlage für die Festlegung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme sind. Ziel ist es, die Gesamtentwicklung des Gebietes auf dieser Grundlage ab 2019 möglichst zügig durchzuführen. Aufgrund der erheblichen Wachstumsraten (Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzuwächse) ist Berlin gezwungen, die im Flächennutzungsplan bereits dargestellten "Flächenreserven" nun intensiv zu aktivieren.

In Wechselwirkung mit der konzeptionellen Bearbeitung der äußeren und inneren Erschließung des Gebietes, die sich teilweise aus dem Flächennutzungsplan ergibt, wurde das Strukturkonzept unter den vorliegenden Rahmenbedingungen entwickelt. Zu Grunde lagen vertiefte städtebauliche Prüfungen, Fachgutachten (Verkehr, Lärm, Naturschutz, Bodenschutz) und die abgestimmte grobe Trassenführung des zweiten Bauabschnitts der Ost-West-Trasse. Außerdem wurden Betroffenengespräche durchgeführt. Derzeit erfolgt die Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden (Träger öffentlicher Belange). Die Gutachten können bei Bedarf in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen eingesehen werden.

Seit März 2017 ist es dem Land Berlin aufgrund einer Vorkaufsrechtsverordnung (pdf) möglich, Flächen zu erwerben, bei denen ein Verkauf durch die Eigentümer den zukünftigen Entwicklungszielen des Gebietes entgegenstehen würde. Mehr Informationen zu den Absichten, die das Land Berlin damit verfolgt, enthält die Presseerklärung. Welche Grundstücke betroffen sind, kann der Verordnung entnommen werden.

Ausschnitt des Flächennutzungsplans
Ausschnitt des Flächennutzungsplans


Strukturkonzept
Strukturkonzept; UrbanPlan (Mai 2018)
(pdf; 4,1 MB)
Zeitplan der vorbereitenden Untersuchungen (Juli 2018)
Zeitplan der vorbereitenden Untersuchungen Juli 2018)