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Architekturwettbewerb Quartier Heidestraße: Preisgericht hat über Entwurf für das Sondergebiet entschieden


06.02.17, Pressemitteilung
Pressemitteilung der Quartier Heidestraße GmbH.
 
  • Planung von ROBERTNEUN Architekten (Berlin) zur Realisierung bestimmt
  • Sieger des Wettbewerbs wurde nach Überarbeitung zweier 1. Preise ausgewählt
  • Herzstück des Quartiers mit Wohnen, Einzelhandel und Gewerbe entsteht auf einer Grundfläche von 9.490 m2


Im Architekturwettbewerb für das Sondergebiet des Quartier Heidestraße ist der Entwurf des Berliner Architekturbüros ROBERTNEUN Architekten zur Realisierung bestimmt worden.
 
Neben ROBERTNEUN Architekten war in einer ersten Sitzung des Preisgerichts am 06. Dezember das Büro gmp von Gerkan, Marg und Partner (Berlin) mit dem 1. Preis ausgezeichnet und zur weiteren Bearbeitung empfohlen worden. Nach einer erneuten Begutachtung durch die Preisrichter ist die Entscheidung am 19. Januar gefallen.
 
Das Quartier Heidestraße wird als Teil der Europacity entwickelt. Die Auslobung galt für das Herzstück des Quartiers, in dem als erstes Teilprojekt auf einer Grundfläche von 9.490 m2 großflächiger Einzelhandel, Wohnen und Gewerbe realisiert werden. Aufgabe war es, die Gestaltung der Fassaden zu entwerfen sowie Grundrisse für die jeweiligen Nutzungsbereiche zu entwickeln.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher über den Ausgang des Wettbewerbs: "ROBERTNEUN entwerfen ein sehr selbstbewusstes Ziegelgebäude, das die Erinnerung an die industrielle Vergangenheit des Areals wieder aufleben lässt. Der identitätsstiftende Solitär wird städtebaulich der herausragenden Lage in höchstem Maße gerecht, bietet rundum eine attraktive Erdgeschosszone und hervorragende Wohnungsgrundrisse. Ich freue mich, dass hier neben Handel und Gewerbe rund 170 Wohnungen entstehen und im gesamten Quartier Heidestraße anteilig 25% mietpreis- und belegungsgebundene Wohnungen gesichert sind."
 
Thomas Bergander, Geschäftsführer der Quartier Heidestraße GmbH, erklärt: "Wir starten die Bebauung des Quartiers mit einem architektonischen Glanzpunkt. An zentraler Stelle auf dem Areal entsteht ein Bau von hoher urbaner Qualität und durchdachter Funktionalität. Mit der Realisierung dieses Wettbewerbsergebnisses setzen wir unseren Anspruch um, in der Mitte der Stadt attraktive und abwechslungsreiche Lebens- und Arbeitsräume zu schaffen".
 
Die Gewinner des Wettbewerbs wurden aus sieben Beiträgen ermittelt. Der 3. Preis für das Büro AllesWirdGut (Wien) wurde bereits bei der Preisgerichtssitzung im Dezember vergeben. Der Wettbewerb wurde vom Auslober, der Quartier Heidestraße GmbH, in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, dem Bezirk Mitte und der Architektenkammer Berlin durchgeführt.
 
Daran teilgenommen haben AllesWirdGut ZT GmbH (Wien), ARTEC Architekten (Wien), Cobe Architects GmbH (Kopenhagen/Berlin), gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner (Berlin), kadawittfeldarchitektur gmbH (Berlin), Kleihues + Kleihues Gesellschaft für Architekten mbH (Berlin), ROBERTNEUN Architekten GmbH (Berlin). Die Auslobung und Vorprüfung des Wettbewerbs erfolgte durch Drees & Sommer Berlin.
 
Zu den Preisrichtern gehören Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, Steffen Klette als Vertreter des Stadtplanungsamts Berlin-Mitte und Thomas Bergander, Geschäftsführer der Quartier Heidestraße GmbH.

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