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Stadtforum „StadtUmland! Gemeinsam wachsen“


12.11.18, Pressemitteilung
Am 12. November 2018 diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Stadtforums „Stadt­Umland! Gemeinsam wachsen“ im Auditorium Friedrichstraße über die Chancen und Herausforderungen des Wachstums der Großstadtregion.

Die Entwicklung Berlins wird zukünftig noch stärker als bisher gemeinsam mit dem Land Brandenburg zu verstehen und zu gestalten sein. Eine Betrachtung über die Stadtgrenzen hinaus ist eine wichtige Voraussetzung, um die gesamte Region nachhaltig zu stärken.

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Für Metropolregionen in Deutschland und ganz Europa gewinnen die Stadt-Umland-Beziehungen an Bedeutung. Dieses Thema steht auch auf unserer  Agenda. Für die gemeinsame Region ist es wichtig, zukünftig noch mehr unsere jeweiligen Stärken zum gemeinsamen Vorteil zu nutzen. Hierfür engagieren sich, wie im Kommunalen Nachbarschaftsforum, in Berlin und Brandenburg viele Akteurinnen und Akteure.“

Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Unsere gemeinsame Antwort auf die wachsende Metropole ist der Sprung in die zweite Reihe. Die Brandenburger Städte, die ungefähr eine Bahnstunde vom Berliner Zentrum entfernt liegen, bieten gute Wohn- und Lebensbedingungen. Von der Nutzung dieser Potenziale profitieren beide Seiten. Berlin durch die Entlastung der angespannten Wohnungsmärkte, Brandenburg durch neue Impulse für die Stadtentwicklung. Dennoch sehen wir auch die Entwicklungspotenziale in den kleineren Städten und Dörfern. Im Entwurf des neuen Landesentwicklungsplans schlagen wir deshalb vor, auch für diese Orte die Baumöglichkeiten deutlich auszuweiten.“
 
Als Auftakt der Veranstaltung richtete Michael von der Mühlen, Staatssekretär a.D. im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr in Nordrhein-Westfalen zunächst den Blick auf die Erfahrungen und Perspektiven der Regionalen Zusammenarbeit in NRW. Die Chancen des Wachstums der Großstadtregion Berlin-Brandenburg wurden anschließend in einem Podiumsgespräch zwischen Senatorin Katrin Lompscher, Ministerin Kathrin Schneider und Maren Kern vom Verband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen e.V. unter Leitung der Moderatorin Dr. Cordelia Polinna diskutiert. Danach stellte Jan Drews, Abteilungsleiter der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg, den Landesentwicklungsplan für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg vor.
 
In drei parallelen Foren waren alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Fachleute und Politik eingeladen, ihre Sichtweisen zu den Themenschwerpunkten Wohnen, Mobilität und Freiraum unter der gemeinsamen Fragestellung „Wie können wir die Zukunft der Großstadtregion gestalten?“ einzubringen.

In den Foren waren vertreten:
Dr.-Ing. Gabriela Bloem – Regionalverband FrankfurtRheinMain,  Dr.-Ing. Christoph Hemberger – Verband Region Stuttgart,  Burkhard Horn – Mobilität & Verkehr – Strategie & Planung,  Andreas Igel – Bürgermeister Ludwigsfelde,  Torsten Jeran – Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.,  Ulrike Kessler – Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg (Moderation),  Bodo Oehme, Bürgermeister der Gemeinde Schönwalde-Glien (Moderation),  Prof. Dr. Axel Priebs – Universität Wien,  Jürgen Roß – Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB),  Katrin Stary – Stadtgüter Berlin GmbH, Matthias Thoma, Ernst Basler + Partner (Moderation).

Den Abschluss der Veranstaltung bildete das Podiumsgespräch „Vom wir zum WIR! Wie kommen wir zu mehr Kooperation zwischen Berlin und Brandenburg?“ mit Rainer Hölmer, Bezirksstadtrat für Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung im Bezirk Treptow-Köpenick, Bürgermeister der Gemeinde Hoppegarten Karsten Knobbe, Ministerin Kathrin Schneider, und Senatorin Katrin Lompscher unter der Moderation von Matthias von Popowski – complan Kommunalberatung GmbH.

Das Stadtforum Berlin bietet Interessierten eine Plattform, um über Zukunftsthemen, Projekte und Prozesse der räumlichen Stadtentwicklung zu debattieren. Ziel ist es, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Partnerinnen und Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Politik die Entwicklung der Hauptstadt zu begleiten und voranzutreiben.
 



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