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Presse und Aktuelles

Nichtoffener Realisierungswettbewerb zur Erweiterung der Eisschnelllaufhalle im Sportforum Berlin entschieden


23.06.20, Pressemitteilung
Mit dem Neubau soll zukünftig das Training von Spitzensportler/innen und Nachwuchsathleten/innen im Bereich Wintersport am Standort Sportforum Berlin nachhaltig optimiert werden.

Der im Januar 2020 vom Land Berlin vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ausgelobte Wettbewerb für die Erweiterung der Eisschnelllaufhalle als spitzensportliches Trainingszentrum Wintersport im Sportforum Berlin wurde nach eintägiger Sitzung des Preisgerichts am 18. Juni 2020 entschieden.
 
Der Auslober hatte sich mit dem Wettbewerb zum Ziel gesetzt, einen funktional, gestalterisch und wirtschaftlich überzeugenden Entwurf für den Erweiterungsbau zu erhalten. Die Nutzungsfläche von 2.406m² enthält u. a. Trainingsstätten für die athletische Ausbildung und einen funktionalen Bereich. Mit dem Zusammenspiel von Bestandshalle und Neubau soll die Eisschnelllaufhalle eine eigenständige, wahrnehmbare Adresse bekommen und die Zuwegungen für unterschiedliche Nutzer neu strukturiert werden.
 
Die 15 Teilnehmenden, die in einem EU-weit ausgeschriebenen Bewerbungsverfahren ausgewählt wurden, hatten ein gestalterisch anspruchsvolles Gesamtkonzept zu entwickeln, das den Standort neu strukturiert und sich städtebaulich in den heterogenen Kontext einfügt. Es sollte ein neues, eigenständiges Ensemble zusammen mit der bestehenden Eisschnelllaufhalle mit überzeugender Qualität und Funktionalität entworfen werden.
 
Für die Baumaßnahme werden insgesamt 11,5 Millionen Euro brutto veranschlagt. Das Projekt wird aus Mitteln des Sondervermögens Infrastruktur der wachsenden Stadt und Errichtung eines Nachhaltigkeitsfonds (SIWANA III), einem Förderprogramm des Landes Berlin finanziert. Eine Förderung über das Bundesprogramm „Bau von Sportanlagen für den Spitzensport“ wird beantragt.
 
Der Baubeginn ist für das 3. Quartal 2022 vorgesehen.
 
 
Die Wettbewerbsjury unter Vorsitz des Berliner Architekten Patrik Dierks entschied nach ausführlicher Diskussion wie folgt:
 
1. Preis
Nieto Sobejano Arquitectos GmbH, Berlin
 
2. Preis
KERSTEN KOPP Architekten, Berlin
 
3. Preis
Heide & von Beckerath, Berlin
 
Anerkennung
:mlzd, Berlin
 
Anerkennung
4a Architekten GmbH, Stuttgart
 
Gabriele Freytag, Abteilungsleiterin Sport, Senatsverwaltung für Inneres und Sport lobt die Ergebnisse des Verfahrens: „In diesem Wettbewerbsverfahren ist es gelungen, eine Vielzahl von qualitätsvollen und innovativen Lösungsvorschlägen zu erhalten. Die mit dem 1.Preis prämierte Wettbewerbsarbeit ist ein sehr gelungener Auftakt, den Standort für den Spitzen- und Breitensport sowie für Veranstaltungen zu modernisieren, weiterzuentwickeln und attraktiv zu halten. Die Eigenständigkeit des Entwurfes in Verbindung mit dem sensiblen Umgang mit dem Bestandsbau ist überzeugend. Sowohl das Sportforum Berlin – das nationale Spitzensportzentrum - als auch die Eisschnelllaufhalle erhalten ein eindeutig erkennbares Entree.“
 
Auch Hermann-Josef Pohlmann, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilungsleiter äußert sich in lobenswerter Weise: „Die behäbig daliegende Eisschnelllaufhalle erhält einen flotten Satelliten, der die geforderten Trainingsanlagen geschickt stapelt und eine strahlend schöne Adresse für Freizeit- und Leistungssportler im Stadtraum ausbildet.“
 
Die Jury empfahl dem Auslober einstimmig die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur Realisierung.
 
Die Wettbewerbsarbeiten werden im August 2020 im Sportforum Berlin öffentlich ausgestellt.  Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wird am Dienstag, den 11. August 2020 eröffnet.

Ausstellung:
12. bis 23. August 2020
Montag - Freitag: 15:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, Sonntag: 10:00 bis 18:00 Uhr

Ausstellungseröffnung:
11. August 2020, 18:00 Uhr

Die Ausstellung eröffnen:
  • Gabriele Freytag, Senatsverwaltung für Inneres und Sport,
  • Susanne Walter, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
  • Patrik Dierks, Vorsitzender des Preisgerichts

 



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Katrin Dietl
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